Bootfähige CD mit Nero erstellen

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Erstellt von BigWoelfi  |  Antworten: 11  |  Aufrufe: 119135
  1. #1
    BigWoelfi


    Bootfähige CD mit Nero erstellen - Standard

    Bootfähige CD mit Nero erstellen

    Hallo,

    Ein Bekannter hat mich gerade angerufen und um einen Rat gebeten, weil er mit seinem in Nero gebrannten Start-CD nicht wirklich starten kann. Bei x-beliebiger Eingabe am Prompt A:\> stürzt sein Rechner ab.
    Grund sieht er darin, dass er eine USB-Tastatur hat und DR-DOS die Eingaben nicht verarbeiten kann.

    Ich habe ihm geraten, im BIOS mal nachzuschauen, ob USB für DOS, oder so ähnlich, überhaupt aktiviert ist, damit das BIOS die Steuerung an das OS auf CD und mit USB-Tastatur übergeben kann. Ob das so richtig ausgedrückt ist, lass ich mal offen.

    Zusätzlichhabe ich ausprobiert, wie das mit Nero reloadet geht, wenn man eine StartDisk erstellen möchte und bin auf folgende Vorgehensweise gstoßen:

    - Nero StartSmart aufrufen
    - Nero Express starten (Oberfläche Nero linke Seite)

    Unter Was möchten Sie brennen?

    - Mauszeiger auf Daten
    - im Aufklappmenü auf Bootfähige Daten-Disk klicken
    - Weiter-Button klicken
    - Standard-Bootimage benutzen aktivieren
    - Deutsche Sprache auswählen

    - CD oder CD-RW einlegen
    - Brennen klicken

    Fertig

    Rechner neu starten mit dieser eingelegten CD und was soll ich sagen? Ich habe nicht schlecht gestaunt. DAs auf der Start-CD befindliche Caldera DR-DOS in 7. (irgend was) ist in CDFS und kann anstandslos nicht nur FAT32, sondern auch NTFS-Partionen lesen.

    Was will man noch mehr eigentlich?

    Ach ja, ich könnte mir vorstellen, NC und ähnliche Programme auf der CD, was ja über das Hinzufügen von Daten nicht so schwer sein dürfte.

    Was ich auf die Schnelle nicht gefunden habe, ist eine Möglichkeit die Systemdateien von Caldera (autoexec.bat und Config.sys) zu bearbeiten, bevor die CD gebrannt wird, um zum Beispiel den NC gleich aufrufen lassen zu können.

    Gruß, Wolfgang

  2. #2
    elto


    hallo,
    hat mit der nero-version relativ wenig zu tun.natürlich bringt nero auch ein eigenes bootimage mit:
    /programme/ahead/nero/dosbootimage.ima
    wie üblich die datei z.b. mit winimage öffnen und schon hat man die autodos7.bat und dconfig.sys.

    schon gehen die probleme los:
    weil die dosbootimage.ima als floppy emuliert ist und ahead da reichlich reingepackt hat bleiben dir genau 142.848 byte an freiem speicherplatz.reicht das nicht aus,weil ein spezieller treiber eingebunden werden soll,der grösser ist muss halt entschlackt werden.
    z.b. kannst du beim drdos ordner anfangen,alles was man später nicht braucht rauschmeissen usw.
    alle editierten datein und neue treiber wieder per winimage in die dosbootimage.ima einfügen und die datei seperat abspeichern.

    nero burning rom starten/neue zusammenstellung/bootcd.
    dann rechts unter startoptionen imagedatei auswählen,(durchsuchen und die seperat gespeicherte dosbootimage.ima auswählen).

    unten bei experteneinstellung kommt folgendes rein:
    anzahl der zu ladenden sektoren :1
    emulation:floppy
    den rest so lassen.
    dann ganz rechts auf neu und die datenseite der cd bestücken.
    brennen.

    ps:geladen wird übrigens standardmässig ein oak-cdrom driver,scasi usw kann man sich ja ruckzuck selbst einbinden.interessant ist auch die readme.txt in der dosbootimage.ima.
    ...........................................
    readme.txt
    ...........................................
    This bootable disk contains a DR-DOS 7.03, plus tools for FAT32 and NTFS
    as well as for IDE, USB and FireWire(IEEE1394) CD-ROM and HDD access.
    NOTE: Nero may try to change content of some included files, (e.g. DCONFIG.SYS),
    so be careful if changing them.



    About older FAT
    ---------------/
    Of course, previous FAT partitions, as FAT16 are fully supported by DR-DOS
    7.03.

    About FAT32
    -----------/
    The FAT32 driver is loaded by default and no additional command is
    required to access your FAT32 partition.

    About NTFS
    ----------/
    The loaded NTFS driver is a read-only driver. The NTFS partitions can
    be accessed but any modification operations (like creating or deleting
    file or diractory, copying) of this file system are not supported.

    About USB HDD
    -------------/
    Also recognition of external USB hard disk drives as well as of USB memory sticks
    is supported. The FAT resp. NTFS file system drivers will also search for FAT resp.
    NTFS partitions on these external devices.

    About IDE/SCSI CD-ROM
    ---------------------/
    Unfortunately, SCSI CD-ROMs are not supported, because only IDE drives have a
    generic driver (VIDE-CDD.SYS from OAK). SCSI depends from the SCSI controller,
    and there is no generic driver available for DR-DOS and SCSI controllers.

    About USB/IEEE1394 CD-ROM
    -------------------------/
    SCDD driver guidelines:
    * When using an on-board USB/FireWire controller:
    Some motherboards allow to disable IRQs for on-board devices via BIOS.
    For SCDD to work, the IRQs for USB and FireWire controllers must be enabled.
    * Some BIOSes allow ROM BIOS shadowing. This option must be turned off at least
    for addresses D000-DFFF, because the FireWire controllers use this region for
    i/o. Otherwise, the driver will be unable to initialize the FireWire controllers.
    * To reserve letters for on-the-fly attachment of devices, specify the number
    of letters to reserve with the /R command-line switch in dconfig.sys.
    e.g. HIDEVICE=C:\SCDD.SYS /D:USBCD001 /R:2
    * When reading from a device it is possible that sometimes the device's spindle
    has not had the time to spin up to its proper speed. This may lead to small
    delays (1-2 sec) before data is read, or a message may be displayed by DOS e.g.

    Drive not ready. Abort, Retry, Fail?

    We recommend to retry the operation several times (Retry).

    About assigned drive letters
    ----------------------------/
    The drive letters are assigned in order the particular driver are loaded and starting
    with the next free drive letter:
    1. All FAT16 Partitions beginning with C:
    2. All FAT32 Partitions
    3. All NTFS Partitions
    4. All IDE CD-ROM drives
    5. All USB/IEEE1394 CD-ROM drives
    .................................................. ...........................
    aus zeitgründen kann ich hier nicht weiter in die tiefe gehen,muss gerade ne anleitung schreiben,die dann wohlwollend getestet wird und vieleicht hier einen platz finden wird.grins.

    gruss/el


  3. #3
    Krelle297

    Habe ich auch gerade probiert, da ich für ein Motherboard BIOS Update eine Bootdisk brauche (für awdflash). Problem: Mein neuer Rechner hat keine Floppy.
    Ich habe allerdings nur Nero Express (OEM Version), daher keine Einstellmöglichkeiten für die Boot-CD (oder?).

    Sobald ich von der so erstellten CD boote, erscheint noch die Meldung Caldera.... und dann gibt es auch schon einen Restart bzw. der Rechner hängt sich mit bunten ASCII Zeichen schön verteilt über den Schirm auf. Es erscheint noch nicht einmal der Prompt.

    Liegt das an meiner relativ neuen Hardware, die eventuell nicht unterstütz wird (Athlon 64, SATA HDD, PCI-Xpress Grafik, NForce4) oder hat jemand eine andere Idee?
    Bzw. hat jemand noch eine Idee, wie ich zu so einer Boot-CD kommen kann? Mein USB Stick geht leider nicht, weil er zum Erstellen der Bootpartition nach dem A:-Laufwerk sucht ....
    Irgendwie doch ziemlich unausgegoren, so ein altes Teil wie die 3,5 einfach wegzulassen ....

    Danke für jede Unterstützung,
    Volker

  4. #4
    Leto07

    Moin,

    hab Eure Diskussion hier verfolgt und hätte mal eine Frage.

    Bekomme das schon auf die Reihe die CD zu brennen, bootet auch alles tutto. Aber mein Problem liegt darin das er automatisch A:\ für das DOS nimmt, heißt mein Floppy ist nicht ansprechbar.
    Da ich aber Dateien darüber laden möchte (muss) hoffe ich das irgendwer eine Idee hat das zu umgehen.
    Ein Hinweis in die richtige Richtung ist erwünscht *;)
    Ah ja, benutze DR DOS!

    MfG,
    ZERO

  5. #5
    elto


    moin

    @krelle
    Ich habe allerdings nur Nero Express (OEM Version),...

    so eine boot-cd kann man ja vieleicht mal bei einem kollegen erstellen,der nero vollerversion hat.ausserdem gehts ja auch mit anderen brennprogrammen.

    @leto
    wenn die cd als floppy emuliert ist,wie es ja bei dem bootimage von nero (dr.dos) der fall ist ist laufwerk a: natürlich belegt.das floppy selbst wird dann zu laufwerk b:
    setzt natürlich voraus,dass man im bios laufwerk b aktiviert und auf 1,44 mb einstellt.somit hat man ganz bequem zugriff auf das floppy,obwohl von cd gebootet wurde.

    ps:emuliert man die cd allerdings als laufwerk c: ,wird das ursprüngliche laufwerk c: (meist systempartition) zu laufwerk d: .
    alle partitionen verschieben sich somit um einen laufwerksbuchstaben.
    will man bei hdd-emu automatisiert irgend etwas von festplatte nachladen,muss die laufwerksverschiebung natürlich in der autoexec/config von vornherein berücksichtigt werden.
    festplattenemulationen haben den vorteil,dass man auf die bootseite der cd mehr drauf bekommt als 1,44 mb......

    gruss/el


  6. #6
    Klein-ELE

    Hallo alle Zusammen,

    also hab mal fleißig eure Beiträge gelesen und wie gesagt, sehr viel Antworten bringen auch sehr viel Fragen.
    Uns so auch bei mir. Ich bin kein absoluter Anfänger also müsst ihr mir nicht alles erklären.

    Frage:
    Ich will eine Bootfähige CD erstellen wo ich DOS-Befehle ausführen kann und mit Partition Magic 8.0, Ghost 2003 und ein paar EXE-Dateien die verschiedene Festplatten testen kann.

    Mein bisheriges Ergebnis: Hab eine bootfähige CD mit MS-DOS 7.1 für ein Setup erstellt. Blos will ich nicht DOS 7.1 installieren. CD bootet, Menü kommt ob ich DOS 7.1 installieren will. Wenn ich auf abrechen geh dann wähl ich mir auf der CD ein anderes Verzeichnis wo ich meine Programme drauf getan hab. Das funzt ja alles schön und gut. Blos will ich nicht immer das Setup abrechen um auf meine Programme zugreifen zu können.

  7. #7
    elto


    @klein-ele

    dos 7.1 kann man nicht installieren.die install-routine gibts bei dos schon länger nicht mehr.wenn du ms-dos meinst.soweit zum orginal......

    alle menüs,exen usw. werden bei ms-dos über die autoexec.bat und config.sys gesteuert.die musst du nach deinen bedürfnissen anpassen.und zwar vor dem brennen.
    nutzt also nichts,sich irgendwo eine angepasste 7.1 version runterzuladen und dem brennprogramm zuzuführen.
    kopier doch mal den inhalt der autoexec+config hier rein....

    ps:die besten tests gelingen mit vm-ware,das kann cd-images emulieren und sogar davon booten.man testet bis alles funktioniert,dann brennt man genau eine cd.jeder andere weg führt dazu,dass man stapelweise verbrannte rohlinge rumfliegen hat.....

    g/e

  8. #8
    jimmi4u

    hi @all!

    Also ich persönlich gehe so vor, wenn ich mir eine BootCd mit Nero erstellen möchte:

    Falls ich winrar nicht habe, lade ich es mir runter. (kommt eigentlich nie vor *gg*)
    Dann besuch ich diese Seite: http://www.bootdisk.com/bootdisk.htm und lade mir die bootwin98se mit ramdisk (ist für mich am besten) runter, klick dann rechts (nicht links *gg*) drauf und sage hierher entpacken und bingo schon hat man ein .ima file (das trotz fehlermeldung vom winrar funzt). Dann starte ich Nero Burning Rom (nicht den nero Start smart) und geh links auf bootcd, klicke dann auf der rechten Seite auf Imagedatei und such mir die gerade enpackte .ima Datei raus. Die Experteneinstellung lasse ich, da ich mich sowieso nicht auskenne. Dann gehe ich auf neu und schiebe alle möglichen Dateien auf die Cd, die ich brauche (also Ghost, Partition Magic, etc) und gehe dann auf diese Zusammenstellung brennen, Session schliessen und auf brennen und nach ca. 1 minute habe ich meine fertige BootCd, die zwar mit ntfs nichts anfangen kann, aber trotzdem ein super bootmenü bietet (booten mit oder ohne cd-Unterstützung) und auch einen ramdrive besitzt in dem sich alle Tools befinden. Das(die) Cd-Rom(s) werden richtig gemountet und die Dateien die ich vorher da reingezogen habe sehe ich auch.

    Das ist also meine Lösung. Ihr könnt sie gern ausprobieren, müsst aber nicht. *gg*

    Also, astalavista muchachos.

    jimmi4u



  9. #9
    juppi6

    HI,

    ich stehe vor einem Problem. Ich habe eine BootCd wie von jimmi4u beschrieben erstellt.
    Der Rechner bootet zwar schön, doch ich sehe auf der Cd nicht die zusätzlichen Dateien und Verzeichnisse, die ich dazu hingepackt habe.
    Wo mache ich den Fehler ??

    Besten Dank für euere Tipps

    jupp

  10. #10
    Pohler

    Um deine Daten zu sehen, musst du auf dein CD-Rom-Kaufwerk wechseln (z.B E:)

  11. #11
    Flocke



  12. #12
    Tomcat54

    ...benutzt doch einfach nLite (1.0) für die Erstellung einer bootfähigen Windows-CD, damit gibt es überhaupt keine Probleme :)

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