Arbeitsspeicher zu langsam

Dieses Thema Arbeitsspeicher zu langsam im Forum "Hardware" wurde erstellt von J-modd, 12. Jan. 2004.

Thema: Arbeitsspeicher zu langsam Hallo zusammen, mein Problem ist dass mein Speicher irgendwie viel zu langsam läuft. Im Bios ist zwar alles korrekt...

  1. Hallo zusammen,

    mein Problem ist dass mein Speicher irgendwie viel zu langsam läuft. Im Bios ist zwar alles korrekt eingestellt , funzt aber trotzdem nicht richtig. Das scheint irgendwie mit meinem Board zusammenzuhängen. Mit dem Programm PC Mark Kommt der Speicher in meinem PC mit CL-Wert auf 2.0 u.s.w. auf ca. 4200 Punkte bei 178Mhz FSB (effektiv 356MHz). Im elterlichen PC, ein Medion mit Pentium4 2,6 Ghz bringt derselbe Speicher mit exakt den gleichen Einstellungen und OHNE Speichertuning knapp 5300 Punkte (mit 100Mhz FSB). Ich kann euch aber leider nicht sagen was das für ein Board in dem Aldi PC ist. Vielleicht könnte aber auch sein dass diese riesigen Unterschiede durch die Betriebssysteme enstehen (Pentium:XP)!??
    Meine Frage ist wieso sich die Boards so stark in ihrer Speicherausnutzung unterscheiden können und ob es da evntl. ne Möglichkeit gibt das zu ändern.

    Danke für eure Hilfe und wenn was fehlt erinnert mich bitte dran...

    Meine Config: AMD 2600+T @ 2233Mhz
    Mainboard MSI KT4V / Kt400 Via Apollo/ neuestes Bios+Hyperion 4.51 Treiber
    Speicher: Samsung 512MB CL2.5
    Graka Gainward FX 5600U
    Betriebssystem Win98SE
    FP Maxtor Liquid 7200rpm ATA-133
     
  2. Hast du das Gefühl, dass dein PC langsam ist, oder beruht deine Vermutung wirklich nur auf den Ergebnissen des PC Mark? Wenn lediglich letzteres der Fall ist, würde ich als banale Ursache in Betracht ziehen, dass das Board im Aldi-PC evtl. ein Zweikanal-Speicherinterface besitzt. Somit erhalten Speicherintensive Anwendungen naturgemäß einen gehörigen Performance-Zuwachs, in der Praxis macht sich diese Tatsache allerdings kaum bemerkbar...
     
  3. Nein, meine Vermutung basiert auf den reinen Zahlenergebnissen. In der
    Praxis ist mein PC, die CPU jedenfalls um einiges schneller als der Pentium (basiert auch auf Benchmarkergebnissen) aber die Benchmark-Werte vom Ram sprechen natürlich für sich. Die Frage ist, ob ein Programm wie PC Mark 2002 zwischen einem Einkanal- und einem Mehrkanaldingens (wie auch immer) unterscheiden kann. Rein von der Performance kann ich da eher keinen Unterschied erkennen. :-\
     
  4. Unterscheiden im eigentlichen Sinne muss es ja nicht, es misst ja lediglich die Übertragungsrate bzw. Zugriffszeit oder dergleichen. Es kommt aber auf das Programm an, ob die Testalgorithmen speicherlastig sind oder eher mit CPU-Takt oder anderen Dingen (Grafikkarte etc.) skalieren. Beim PC Mark bin ich mir da nicht so sicher, weil ich das Programm nicht genau kenne, allerdings sagt mir mein Verstand, dass solch ein Programm auch die Speicherperformance im Speziellen und eben nicht nur die allgemeine PC-Performance testet. Es macht also sehr wohl einen Unterschied, ob man ein einkanaliges oder ein zweikanaliges Speicherinterface im Rechner stecken hat...
     
  5. Das klingt logisch. Aber woran erkennt man denn bei einem Board ob es ein Einkanal- oder ein Zweikanalspeicherinterface besitzt. Kein Mainboardhersteller wirbt damit, dass seine Boards eine schlechte RAM-Performance besitzen. Ich hab bei mir im Bios nochmal nachgekuckt, da gibt es noch einen Wert mit dem ich noch nichts anfangen kann. Das nennt sich Bank Interleave und lässt sich auf 1, 2 und 4 einstellen. Vielleicht hat das das ja was damit zu tun ?? Achja, was mir noch aufgefallen ist dass der Arbeitsspeicher im Betrieb gegenüber dem Pentium gerade mal lauwarm wird, obwohl er schon übertaktet ist (FSB) und 2,8/2,9 V bekommt. Normalerweise müsste man sich in diesem Bereich schon fast RAM-Kühler zulegen. ???
     
  6. Ob ein Board ein Einkanal- oder ein Zweikanalspeicherinterface besitzt, müsste normalerweise im jeweiligen Datenblatt oder im Handbuch zu finden sein. Notfalls musst du halt einfach mal im Internet nach dem Board suchen.
    Bank Interleave hat, wie du schon richtig vermutet hast, insofern was mit der Speicherperformance zu tun, als dass dieser Wert bestimmt, wieviele (interne) Bänke eines Speicherchips beim Zugriff offen gehalten werden sollen. Theoretisch kommt es zwar auf das Zugriffsmuster an, das die jeweiligen Programme auf den RAM anwenden, in der Regel ist jedoch ein höherer Wert besser. Du solltest ihn also auf 4 stellen.
    Die Tatsache, dass dein RAM im Vergleich zum Prozessor nicht sehr warm wird, zeigt lediglich, dass die Leistungsaufnahme eines Prozessors viel höher ist, als die des RAM (is' ja auch logisch). In dieser Hinsicht dienen vielen Fällen die Kühlkörper auf den Speicherchips eher der Optik, als ihrem eigentlichen Zweck. Es muss an dieser Stelle jedoch erwähnt werden, dass ein Speicherriegel nach dem Übertakten umso instabiler läuft, je höher seine Temperatur ist (abgesehen mal drohenden von mechanischen Schäden durch Überhitzung). Allerdings bringt es in der Praxis wenig Leistungszuwachs, seinen Speicher um ein paar MHz zu übertakten, da hier auch andere Größen eine Rolle spielen und nicht nur der Speichertakt selbst.

    Abgesehen von der ganzen Speicherproblematik darf man auch nicht vergessen, dass die Anbindung der CPU zum RAM, die beim Pentium und beim Athlon XP über den FSB läuft, auch indirekt zur Speicherperformance beiträgt. Und hier hat Intel eben den Vorteil, bei den P4-Prozessoren einen sog. quad-pumped FSB mit bis zu 200 MHz einzusetzen, der pro Taktzyklus vier Datenwörter überträgt, also quasi mit 800MHz läuft. Die Athlon XPs bringen es in dieser Disziplin gerade einmal auf bis zu 400MHz (200MHz mit DDR-Technik).
    In deinem Fall stehen also 4x100MHz des P4 2x178MHz deines Athlons gegenüber.

    Du siehst also, dass viele Dinge bei deinem Speicherproblem eine Rolle spielen können. Am besten wäre es, wenn du deine Benchmarkergebnisse mal mit offiziellen Ergebnissen vergleichbarer PCs vergleichen würdest. Sollten erstere wesentlich niedriger liegen, könnte in der Tat etwas mit deinem Speicher nicht stimmen. Ansonsten würde ich mir da aber keine Gedanken machen.

    P.S.: An die anderen: Sollte ich irgendwelche falschen Informationen hier gepostet haben, berichtigt mich doch bitte! :-\
     
  7. Am Chipsatz z.B., der KT400 unterstützt das Dual-Memory z.B. nicht, der N-Force-Chipsatz schon, das macht im Benchmark eine Verdoppelung der Performance.
    Die Taktung des P4 ist effektiv übrigens nicht 100, sondern je nach Board und Prozessor mindestens 400 Mhz, also auch ohne Dual-Memory schon höher als Deine Taktung, wodurch wahrscheinlich dann ja auch die höhere Punktzahl kommt...
     
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