DSL Router auf Debian Basis

Dieses Thema DSL Router auf Debian Basis im Forum "Linux & Andere" wurde erstellt von Gandalf_the_Grey, 3. Mai 2006.

Thema: DSL Router auf Debian Basis Hallo zusammen, ich habe mal wieder ein kleines Problem. Ich habe mich heute Nachmittag endlich mal dran gemacht...

  1. Hallo zusammen,

    ich habe mal wieder ein kleines Problem.

    Ich habe mich heute Nachmittag endlich mal dran gemacht mein Project Heimserver umzusetzen.

    Das Konzept sieht so aus:

    Server ist mit 2 Netzwerkkarten ausgestattet (eth0 und eth1)

    eth0 soll mit dem DSL Modem verbunden werden und wird mit einer dynamischen IP Adresse durch den DSL Provider T-Online versorgt. (Es soll eine On Demand Verbindung aufgebaut werden)

    eth1 zeigt ins lokale Netzwerk und hat eine statische IP Adresse (192.168.1.250)

    Der Server (eth1 = 192.168.1.250) dient für das lokale Netzwerk als DNS und DHCP Server. Das Subnetz ist 192.168.1.X die Zone heißt nordmark.

    Innerhalb des Subnetzes gibt es einige statische IP Adressen und der rest wird dynamisch vergeben. Die statischen habe ich in der dhcp3.conf deffiniert ebenso wie die Zone und das Subnetz.

    Außerdem soll der DHCP Server den DNS Server dynamisch updaten.

    Im DNS habe ich erneut die Zone und Subnetze mit allen Mitgliedern deffiniert.


    Voller Vorfreude auf das was da kommen möge setze ich mich zunächst an die Installation von Debian Sarge auf meinem Server. Nach dem aktualisieren der kompletten Distribution und der Installation von Bind9 und dhcp3 machte ich mich erstmal auf die Suche nach Dokus die ich auch gefunden habe.

    Die Konfiguration von Bind9 und DHCP3 schien Problemlos zu klappen. Danach machte ich mich an die Konfiguration von pppd.

    Auch dies gibt halbwegs Problemlos.

    Ein Test ob mein Arbeitsplatz PC (der eine fest deffinierte IP laut DHCP bekommen sollte) klappte auch.

    Voller Vorfreude schloss ich den Server an das Modem an und machte noch ein paar Tests.

    Das Modem antworte wir erwartet auf die via pppd abgesetzen Kommandos.

    Auch das Einwählen schien Problemlos zu klappen.

    Es wurde ein Device ppp0 angelegt und auch eine IP Adresse bezogen.

    Was aber leider nicht klappte war ein ping ins Internet. Weder auf einen DNS Namen noch auf eine IP Adresse.

    Meine Frage lautet nun: WAS habe ich falsch gemacht?!

    Ich stelle mal alle meine logs und config files hier online: http://rene-charbonneau.de/upload/router

    Als Tutorials habe ich folgende verwendet:

    http://www.adsl4linux.de/howtos/rp-pppoe.php?PROVIDER=Telekom&DIST=Deb30
    http://www.pro-linux.de/t_netzwerk/dhcpunddns.html
    http://www.pro-linux.de/t_netzwerk/dns.html

    Die ppoe Konfig habe ich gegen Ende nochmal mit dem Tool pppoeconf gemacht. Das brachte aber außer geänderter PPP Konfig auch nix.
     
  2. Hi,

    /etc/resolv.conf ?
    /etc/network/interfaces ?

    lange Rede kurzer Sinn... Ist IP Forwarding aktiviert und wie ist das Default Gateway (NICHT das GW der Clients in der dhcp-config, sondern vom Server) gesetzt ?

    Gruß
    Sven

    BTW: Access denied bei pap-secrets und dsl-provider
     
  3. Hi

    Warum Debian als Router ??

    Es gibt doch schon ein fertiges Projekt, welches sich ohne weiteres an Deine Vorstellungen anpassen lässt

    www.fli4l.de

    Mfg Micha
     
  4. naja... vielleicht weil Gandalf gerne einen _vollwertigen_ Server hätte ?

    *nur so ein Gedankenspiel*

    Gruß
    Sven
     
  5. Hi

    Anfrage war:
    Und ein Server (egal ob Webserver oder Fileserver) mit Einwahlmöglichkeit birgt ja immer irgendwelche Sicherheitsrisiken.

    Ansonsten gibt es ja dann noch das Eisfair-Projekt (www.eisfair.org) welches sich auch um pppoE erweitern lässt.
    Dort gibt es sehr viele Erweiterungsmöglichkeiten (Samba, NFS, Apache, MyMSql, FTP, PhP, RemoteCapi u.s.w.)

    Besser ist es auf jeden Fall solch einen Server im maskierten Netzwerk laufen zu lassen und dann nur die benötigten Ports freizugeben

    Mfg Micha
     
  6. Lieber Strauss,

    ich bin mir der vielfältigen Möglichkeiten wie fli4l, ipcop und wie sie alle heißen durchaus bewusst.

    Mit meinen Vorstellungen (diese Variante ist ja nur die erste Ausbaustufe!) von einem Server stoße ich aber (bei dem einen früher bei dem anderen später) an die Grenzen aller mir bekannter fertiger Out of the box Projekte.

    Daher habe ich Debian gewählt. Es läuft auf meinem Desktop mittlerweile sehr gut. Ist stabil, sicher und für meine Zwecke eben gerade richtig.

    Reicht dir das als Begründung?

    @Sven

    ich poste die entsprechende Konfig heute Nachmittag. Danke schonmal für deine Unterstützung.
     
  7. Habe alle benötigten Files geuploadet. Ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Welches default Gateway meinst du denn? IP Forewarding ist erstmal egal, da der Server selbst nicht mal einen erfolgreichen PING auf eine IP Adresse absetzt.

    Ich vermute es liegt am DNS Server. Habe da wohl was falsch gemacht.
     
  8. Hi,

    /etc/resolv.conf:
    Code:
    nameserver 192.168.1.254
    würd' ich ändern... deine Linuxbüchse selbst sollte DNS-Server sein

    Meine Default-Route zeigt auf eth1 (DSL Interface), während eth0 das lokale Interface ist.

    Gruß
    Sven
     
  9. Arrrgghhh, verdammt, sch*** Schreibfehler. Da sollte tatsächlich 192.168.1.250 (also die IP Adresse von eth1) der Linux Büchse stehen. Okay, das wäre schonmal Fehler Nummer 1.

    Wie setze ich permanent einen default route? So wie ich das verstanden habe wird diese Einstellung nur temopär behalten.

    Ich werd jetzt nochmal googeln und schauen ob ich eine Möglichkeit finde eine default route permanent zu setzen.

    Naja, kann ich eh erst frühestens Sonntag einrichten und ausprobieren.

    Danke schonmal für die Hilfe Sven!
     
  10. /etc/network/interfaces:
    Code:
    up /sbin/route add mein-default-gateway
    oder für die Copy&Past'ler:
    Code:
    echo up /sbin/route delete mein-default-gateway >> /etc/network/interfaces
    --> http://linuxwiki.de/NetzwerkKonfiguration

    Gruß
    Sven
     
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