Empfehlung für 22" Monitor (incl. Lautsprecher + USB-Anschluss)

Dieses Thema Empfehlung für 22" Monitor (incl. Lautsprecher + USB-Anschluss) im Forum "Sonstiges rund um den PC & Kaufberatung" wurde erstellt von bkgm, 1. Apr. 2009.

Thema: Empfehlung für 22" Monitor (incl. Lautsprecher + USB-Anschluss) Hallo zusammen Kann mir bitte jemand erklären was es mit dem Kontrast 8'000 / 20'000 / 30'000:1 bei jeweils 22 und...

  1. Hallo zusammen

    Kann mir bitte jemand erklären was es mit dem Kontrast 8'000 / 20'000 / 30'000:1 bei jeweils 22 und der Reaktionszeit von 2 bzw. 5 ms auf sich hat. Bei den Begriffen HDMI / DVI / Analog verstehe ich ebenfalls nur Bahnhof . . .

    Welcher Monitor mit o.e. Attribut ist momentan empfehlenswert ? Ich benötige ihn primär für Office-Anwendungen und gelegentliche web-page- bzw. Bildbearbeitung (keine games). Auf die Grösse bin ich nicht festgelegt, aber ich denke, dass mehr als 22 für einen Schreibtisch nicht unbedingt ergonomisch sind.

    Danke im voraus für Empfehlungen - Gruss bkgm
     
  2. Hier mal ein bißchen was von Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrastverhältnis

    Normale TFT's liegen übrigens so bei ca 5000:1 - ist schon ein recht guter Wert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktionszeit_(Flachbildschirm)

    Je kürzer die Zeit desto besser.

    http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface

    http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Visual_Interface
    http://de.wikipedia.org/wiki/VGA_(Anschluss)

    Ein DVI Anschluss (sowohl am Monitor als auch an der Grafikkarte) ist immer vorzuziehen. Bei einem VGA Anschluss müssen die Digitalen Signale erst in analoge umgewandelt werden und dann im Monitor wieder zurück, was natürlich zu Qualitätsverlusten führt. Außerdem fällt beim DVI Anschluss die ganze Bildjustiererei weg.

    Wie sind denn Deine Preisvorstellungen. Für gelegentliches Office reicht eigentlich auch relativ Preiswerte Ware um 150,- € (wenn sie DVI hat). Vor mir steht gerade ein Medion 22', hat letztes Jahr 180 € gekostet und reicht für Office vollkommen aus. Bei intensiver Bildbearbeitung sieht das dann anders aus, da sollte man schon so ab 500 € hinlegen, da hier zum Beispiel die Farbtreue und der Farbabgleich zwischen Monitor und Drucker eine große Rolle spielt. Reaktionszeit ist hierbei eher unwichtig. Optimal ist hier die Kombination Matrox-Grafikkarte - EIZO Monitor. Das ist Bildtechnisch schon eine ganz andere Welt - und entsprechend preisintensiv.

    MfG

    Nick
     
  3. Salü Nick

    Merci vielmals für Deine hilfereichen Anstösse.

    Ich habe inzwischen versucht mich im wiki schlau zu machen und mich mit etlichen Angeboten befasst, das Ergebnis ist jedoch ernüchternd . Da wird von « . . . dynamischer Kontrast von bis zu 50.000:1» und « . . . Reaktionszeit von 8 ms*, 6 ms*, 5 ms, 4 ms (G/G) oder 2 ms (G/G) - *können Grey–to–Grey–Werte (G/G) sein» gesprochen. Als nicht fachspezifisch ausgebildeter Interessent kann ich mit diesen angedeudeten Einschränkungen wie «bis zu» etc. wenig oder nichts anfangen. Offensichtlich bin ich zu schwachsinnig um den techn. Ausführungen zu consumer electronic zu folgen . . .

    Nun zu meinem Bedarf in Sachen Bildbearbeitung. Ich habe eine ältere Version von Photoshop in Gebrauch und nütze nur einen kleinen Teil des vorhandenen Funktionspektrum, d.h. ich betreibe Bildbearbeitung nur in rudimentärem Umfang für web-design.

    Was den DVI- bzw. VGA-Anschluss betrifft, so habe ich bei meinen Recherchen keinen Monitor ohne DVI-Anschluss gefunden (allenfalls Occasions-Geräte).

    Wie bereits erwähnt - ich bin bis auf weiteres nicht an games interessiert, einen TV-Ersatz benötige ich nicht und die Graka möchte ich wenn möglich auch nur mit dem ganzen PC ersetzen.

    Ich möchte schlicht und ergreifend meinen 17 Acer mit einem 22 - 23er ersetzen an dem ich ohne Genickstarre und tränende Augen ein paar Stunden zubringen kann - und dies für nicht mehr als ca. € 300.-

    Gruss - Brigitte
     
  4. Ja, man muß schon fast ein Studium absolvieren, um da einigermaßen durchzuschauen.

    Dynamischer Kontrast bedeutet beispielsweise, daß bei hohen Schwarzanteilen im Bild die Hintergrundbeleuchtung des TFT's entsprechend herabgeregelt wird, um ein besseres Schwarz zu bekommen. Nachteil dabei ist dann natürlich auch die Tatsache, das dann die Weißwerte entsprechend schlechter werden, weil das Licht fehlt.

    Also für einen Normalbenutzerbildschirm ein völlig uninteressanter weil unwichtiger Wert. Wichtig ist da das normale Kontrastverhältnis, und da liegt der Durchschnitt so bei 1000:1 - völlig ausreichend.

    Die Unterscheidung bei der Reaktionszeit kannst Du für Deine Zwecke eher vernachlässigen, ich denke mit 3 - 5 ms bist Du gut beraten.

    Ich hab Dir mal die Monitorseite von Alternate hier verlinkt:

    http://www.alternate.de/html/catego...=HARDWARE&l1=Monitore&l2=22+Zoll&

    Ich persönlich finde die LG-Monitore nicht schlecht, aber vielleicht bleibst Du auch, wenn Du bisher zufrieden warst, bei ACER. Ist letztendlich bis auf einige Details auch Geschmackssache.

    Noch ein Tipp:

    Hochglanzdisplays sind zur Zeit sehr gefragt. Sieht ja durchaus schick aus. Allerdings leidet die Lesbarkeit bei ungünstigen Lichtverhältnissen hier doch oft sehr. Da kann eine falsch plazierte Decken- oder Schreibtischlampe ordentlich nerven.
    Daher ziehe ich Matte Displays vor. Auch das ist aber wieder Geschmackssache.

    Ich hoffe, ich konnte noch ein wenig mehr zur Entscheidungsfindung beitragen.

    MfG

    Nick
     
  5. dei meisten TFT's haben auch eine feste Refresh rate von 60Hz, was z.b. eine angabe von 2ms wieder relativiert; da das bild, also der pixel eh max 60 mal pro sekunde wechselt; sowieso ein sehr theoretischer Wert, der nur als Hinweis zu verstehen ist;

    Das einsatzgebiet ist wichtig, so manch einer legt wert auf sehr gute farben usw. Da kann ein standard-lcd kaum mithalten, bei denen ist meist ein TN-Panel verbaut. Da gibt es verschieden Technologien, für z.b. tv's besser geeignet wegen farbraum und blickwinkel sind ips und mva/pva; die billigen, dafür aber schnellsten panels sind die TN, etwas benachteiligt bei blickwinkel/farbraum; gute tn's sind aber mit entsprechenden tricks ausgestattet; neu und nicht gerade billig sind s-ips und s-pva, die sind schneller als ihre vorgänger und verfügen dabei natürlich auch noch über deren Vorteile;

    Bei der Größe steht natürlich auch die Auflösung zur Diskussion. 22 bei 1680x1050 (16:10) sind für die meisten ok und als standard zu bezeichen, gibt aber auch hochauflösende;

    Wenn du also gar keinen Nutzen aus weniger als 8ms ziehst, dann ist ein TN-Panel vielleicht gar nicht die richtige Wahl. Zumindest keines, das in erster Linie nur schnell ist.
    auf prad.de kannst du dich sehr gut reinlesen, lexikon, faq und kaufberatung und ein paar testberichte gibts auch:
    http://www.prad.de/new/monitore/index2.html
    da dürftest du alle wichtigen Infos finden, vielleicht machst dich auch gleich mal mit den Pixelfehlerklassen vertraut, dann gibts da auch keine Überraschungen ;)
     
  6. ...nachdem dir inkl. der technischen Hintergründe schon prad.de empfohlen wurde, bleibt mir eigentlich nur noch den Hinweis zu geben, dich in einer der ehemaligen->Geiz-ist-geil'-Filialen umzusehen, ggf. dort auch beraten zu lassen und vor einer Kaufentscheidung das Ganze zu überschlafen resp. hier 2-3 Monitor-Kandidaten zur Auswahl zu posten.
    Da du vorrangig Office etc. zu nutzen gedenkst, wären eine direkte Empfehlung meinerseits die->neuen' Monitore im 16:9-Format, die eine bessere Übersicht aufgrund der grösseren Bilddiagonale ermöglichen, ganz abgesehen von einem durch schwarze Randbalken ungetrübten Film-Vergnügen.
    Nicht zuletzt spielen auch ästhetische Aspekte bei einem Monitor mittlerweile eine Rolle... ob es also ein in silbernem Einerlei gehaltener Rahmen sein darf oder doch ein pflegeintensiverer schwarz lackierter, obliegt dann deinen persönlichen Vorlieben.
    Deswegen hingehen, anschauen, anfassen und v.a. einen 16:9 Monitor neben einem 16:10-Monitor vorführen lassen, dabei auch gleich am->lebenden Objekt' die Office-Tauglichkeit überprüfen inkl. der Blickwinkelabhängigkeit etc. :)
     
  7. @Nick, TaktMeister, daikgd

    Für Eure Hinweise danke ich Euch bestens.

    Nick, der Link auf http://www.alternate.de/ ist genial, kann man sich doch ohne viel techn. Firlefanz einen Ueberblick verschaffen. Was den Tip betreffend Hochglanzdisplays angeht, werde ich mich Deiner Präferenz anschliessen.

    TaktMeister, Dein Hinweis auf http://www.prad.de/ hat mir sehr dabei geholfen die mir unbekannten Begriffe aufzuklären, u.a. die Pixelfehlerklassen. Seitens meines Bedarf denke ich, dass ein Standard-LCD für mich ausreichend ist, wobei ich den Dell 2209WA trotz IPS-Technologie noch zum Standard zähle.

    daikgd , Dein Tip mit dem 16:9-Format leuchtet mir ein - obwohl ich dem Filmvergnügen selten oder nie im Büro fröne. Dein Hinweis betreffend der ästhetische Aspekte war sehr interessant aber leider überwiegt bei mir die Faulheit (der Kampf mit dem schwarzen Klavierlack ist mir noch aus Kindertagen in böser Erinnerung). Ich werde mir gemäss Deiner Empfehlung demnächst in einer->Geiz-ist-geil'-Filiale die beiden Monitor-Formate demonstrieren lassen.

    Zu den bevorstehenden Festtagen wünsche ich Euch allen etwas Frühling - mfg Brigitte
     
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