Executive E-Mail: Bill Gates --> Nützlichkeit von E-Mails aufrecht erhalten und

Dieses Thema Executive E-Mail: Bill Gates --> Nützlichkeit von E-Mails aufrecht erhalten und im Forum "Windows XP Forum" wurde erstellt von Meverick, 29. Juni 2004.

Thema: Executive E-Mail: Bill Gates --> Nützlichkeit von E-Mails aufrecht erhalten und Hallo zusammen, hier eine Executive E-Mail von Bill Gates, frisch und aktuell: Nützlichkeit von E-Mails aufrecht...

  1. Hallo zusammen,

    hier eine Executive E-Mail von Bill Gates, frisch und aktuell:

    Nützlichkeit von E-Mails aufrecht erhalten und verbessern - ein Zwischenbericht

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute möchte ich Sie über die Fortschritte informieren, die Microsoft und andere Unternehmen unserer Branche bislang bei der Bekämpfung von Junk-E-Mails erzielt haben. Seit ich vor einem Jahr ein Schreiben an unsere Kunden zu diesem Thema verschickt habe, haben wir signifikante Erfolge in diesem Bereich verbucht. Zwar stellen Spam-Mails auch heute noch ein erhebliches Problem dar, da sie kostspielig und zeitaufwändig sind, jede Menge Ressourcen verschwenden und als Überträger von Würmern und Viren die Sicherheit der Computer gefährden. Aber wir kön-nen heute Milliarden von Junk E-Mails jeden Tag blocken, und das Versenden von Spam-Mails ist schwieriger und weniger rentabel geworden.

    Viele Verbesserungen, von denen unsere Benutzer am meisten profitieren, gehen auf den weit reichenden Einsatz der fortschrittlichen Spam-Filter-Technologie SmartScreen zurück. SmartScreen bietet Usern von MSN 8 und MSN Premium, MSN Hotmail und Outlook 2003 entscheidende Vorteile. So kann Hotmail seit Einführung der SmartScreen-Technologie vor sechs Monaten über 95 Prozent der ankommenden Spam-Mails, d.h. im Durchschnitt fast drei Milliarden Nachrichten pro Tag, ausfiltern. Da SmartScreens für die Bekämpfung von Spam-Mails unerlässlich sind, stellen wir den Spam-Filter seit kurzem auch Benutzern von Exchange Server 2003 kostenlos zur Verfügung. Der Spam-Filter ist als Download über den Exchange Intelligent Message Filter unter www.microsoft.com/exchange verfügbar.

    Die Aktivitäten der Spammer im vergangenen Jahr haben allerdings unsere Überzeugung bekräftigt, dass die aktuell verfügbaren Filter-Technologien nicht ausreichen. Da Spammer erkannt haben, dass nur noch ein geringer Prozentsatz ihrer Spam-Mails die Filter passieren, haben sie die Menge der E-Mails, die sie versenden, drastisch erhöht. Aus diesem Grund sind Netzwerke heute durch noch mehr Junk-E-Mails überlastet als bisher. Studien belegen sogar, dass auf jede legitime E-Mail vier Spam-Mails entfallen.

    Es liegt also auf der Hand, dass wir zusätzliche Methoden entwickeln müssen, um Spam-Mails zu bekämpfen. Microsoft arbeitet an einer Reihe von neuen Technologien und Strategien, mit denen wir weitere signifikante Verbesserungen erzielen können. Da Sie Abonnent unserer Microsoft Management Mails sind, möchte ich Sie über unsere Aktivitäten in diesem Bereich detaillierter informieren.

    Die Anti-Spam-Technologie von Microsoft

    Mit Gründung der Anti-Spam Technical Alliance wurde vor kurzem ein wichtiger Meilenstein gelegt. In diesem Zusammenschluss engagieren sich unter anderem AOL, Yahoo, EarthLink, Comcast, British Telecom und Microsoft - Unternehmen, die weltweit die meisten E-Mail-Postfächer bereit stellen. Wir haben zusammen mit diesen Unternehmen einige Best Practice-Methoden für E-Mail Service Provider und Großversender von E-Mails erarbeitet und vereinbart, Möglichkeiten zur Bekämpfung der fälschlichen Verwendung eines Domain Namens, dem so genannten Domain-Spoofing zu testen. Bei dieser Methode verschicken Spammer E-Mails unter falschen Absender-Adressen: Da beim Empfänger in der Von-Zeile der Name eines legitimierten Versenders erscheint, geht er davon aus, die Nachricht sei tatsächlich von diesem Adressant.

    Die breite Übereinstimmung über die Notwendigkeit, Nachrichten auf Anzeichen für eine fälschliche Verwendung zu überprüfen, ist entscheidend für die Bekämpfung eines beliebten Tricks von Spammern, Spam-Filter zu umgehen und unvorsichtige Empfänger dazu zu verleiten, Anhänge zu öffnen, die schädliche Würmer und Viren enthalten können. Die Hälfte der Spam-Mails, die heute versandt werden, gelangen per Domain-Spoofing an den Empfänger.

    Viele Benutzer sind überrascht, wenn sie hören, dass unsere modernen E-Mail-Systeme nicht verifizieren können, ob Nachrichten tatsächlich von dem in der Von-Zeile genannten Versender stammen. Eine Möglichkeit zur Verifizierung bietet nun der Sender-ID-Standard, den Microsoft und andere marktführende Unternehmen entwickelt haben und gerade testen. Dieser Standard blockt nicht nur Spam-Mails, sondern verhindert auch andere Methoden des Missbrauchs, etwa das Versenden von betrügerischen Werbe-Mails oder E-Mails, die versuchen, die Empfänger dazu zu verleiten, ihre Kreditkartennummern oder andere persönliche Informationen preiszugeben.

    Durch Bekämpfung des Domain-Spoofing mittels Sender-ID erhöht sich auch die Effizienz anderer Anti-Spam-Maßnahmen. In Kombination mit dem kontinuierlichen Einsatz von Positivlisten, die aus legitimierten Versendern bestehen, und der breiten Akzeptanz der Sender-ID gelangen erwünschte E-Mails von bekannten Versendern mit minimalem Filteraufwand in das Postfach, während E-Mails von unbekannten Versendern gründlicher gefiltert werden.

    Mit der Verbesserung von Filtern bieten neue Technologien und Akkreditierungs-Systeme den Versendern auch Methoden, um nachzuweisen, dass sie keine Spammer sind und um sicher zu stellen, dass legitime E-Mails von unbekannten Versendern akzeptiert werden. In Kombination könnten diese Maßnahmen die Unmengen von Junk-E-Mails, die in den Postfächern landen, drastisch reduzieren.

    Ein umfassender Ansatz zur Eindämmung von Spam-Mails erfordert daher eine Kombination aus mehreren Maßnahmen:

    E-Mails von Privatnutzern oder Unternehmen, mit denen regelmäßig korrespondiert wird, müssen automatisch beim Empfänger landen
    Unbekannte Versender müssen die Möglichkeit haben nachzuweisen, dass sie keine Spammer sind
    Filtertechnologien müssen permanent verbessert werden
    Spam-Mails dürfen nicht in Netzwerke eindringen

    Die Kombination dieser vielfältigen Maßnahmen reduziert die Kosten, die Spam-Mails verursachen, drastisch - vor allem, wenn sie durch eine zivil- und strafrechtliche Verfolgung ergänzt werden. Ich möchte Ihnen nachfolgend die wichtigsten Elemente unseres umfassenden Ansatzes etwas näher erläutern.

    Identitätsnachweis und Zweck von E-Mails

    Wie bereits erwähnt, verwenden Spammer häufig falsche Adressen in der Von-Zeile einer Nachricht. Nicht so leicht gefälscht werden kann die eigentliche Internet Protocol (IP)-Adresse eines Versenders. Domain-Spoofing lässt sich folglich erheblich verringern, wenn der Server, der eine verdächtige Nachricht erhält, die IP-Adresse überprüft. Der Sender ID-Standard basiert auf dieser Methode und umfasst die Veröffentlichung der IP-Adressen der Outbound-E-Mail-Server im Internet-Verzeichnis - dem so genannten Domain Name System (DNS). Das DNS überprüft alle E-Mails und integriert die IP-Adresse jedes Versenders in einem E-Mail-Umschlag, der die verborgenen Routing-Informationen enthält, die eine E-Mail auf dem Weg zum Empfänger begleiten. Die E-Mail-Systeme der Empfänger sind anschließend in der Lage, die Authentizität der Nachrichten zu überprüfen. Weitere Informationen über die Funktionsweise der Sender-ID sind verfügbar unter www.microsoft.com/senderid.

    Darüber hinaus entwickeln wir Methoden, wie unbekannte Versender ihre E-Mails qualifizieren können, damit die Zustellung erfolgen kann. Denkbar wäre, dass der PC des Versenders beim E-Mail-Versand diverse Berechnungen durchführt. Dafür wäre lediglich Rechenzeit erforderlich, die für die meisten Versender problemlos zu bewältigen wäre. Die Transaktionen von Spammern würden sich, angesichts der Unmengen von E-Mails, die sie versenden, auf diese Weise aber drastisch verlangsamen. Umgekehrt könnten Server, die verdächtige E-Mails erhalten, eine Aufgabe an den Versender schicken, etwa ein Computerpuzzle oder eine Frage, die nur ein Mensch lösen kann, der am anderen Ende des PCs sitzt. Reagiert der Versender mit menschlichem Verhalten oder ist er bereit, eine geringe Rechenzeit aufzuwenden, wird der E-Mail der Zugang zur Mailbox des Empfängers gestattet.

    Befürchtungen, dass Service Provider für die Zustellung der E-Mail eine Gebühr vom Versender verlangen könnten, teilen wir nicht. Wir sind der Überzeugung, dass eine Gebühr für den Versand von E-Mails dem eigentlichen Zweck des Internets als extrem effizientes und kostengünstiges Kommunikationsmittel widerspricht. Unser Ziel ist es, Spammer davon abzuhalten, das Internet weiterhin zu missbrauchen, damit wir alle von den enormen Vorteilen profitieren können.

    Vor allem Unternehmen und Organisationen wie Banken, die große Mengen von E-Mails versenden, müssen ihre legitimen Nachrichten von Spam-Mails unterscheidbar machen. Akkreditierungsdienste von Drittanbietern können hier durch Zertifizierung des Versenders und Bestätigung seines einwandfreien Verhaltens unterstützend wirken. Im Mai hat Microsoft MSN Hotmail erfolgreich einen Piloteinsatz des Akkreditierungsprogramms Bonded Sender gestartet, das von IronPort Systems entwickelt und von der gemeinnützigen Organisation zum Schutz der Privatsphäre im Internet TRUSTe überwacht wird. Um eine Akkreditierung zu erhalten, muss ein Versender strikte Regeln für einwandfreies Verhalten beim Versenden von E-Mails einhalten und bei IronPort eine Kaution hinterlegen, die verfällt, sobald der Versender die Regeln verletzt. Wir halten dieses und andere Akkreditierungsprogramme, wie den Reputationsservice von Brigthmail Inc., für äußerst viel versprechend.

    Verhinderung und Schutz vor Spam-Attacken

    Mit Hilfe von Technologien können Netzwerke immer besser vor Überlastung, Spam-Mails, Viren und anderen Risiken geschützt werden. Dieser Ansatz ist Basis für die Microsoft Exchange Edge Services, einer neuen Technologie, die Netzwerke vor Spam-Mails und Hackerattacken schützen. Edge Services wird unsere neuesten Filter- und Sicherheitstechnologien enthalten und unsere Plattform für Anti-Spam-Lösungen von Drittanbietern optimieren.

    Wir arbeiten darüber hinaus an mehreren Methoden, um die beliebtesten Tricks der Spammer abzuwehren. Durch Angriffe auf Adress-Datenbanken, d.h. dem Versenden einer Spam an eine Vielzahl von Benutzern innerhalb einer Organisation oder eines E-Mail-Services, erstellen Spammer beispielsweise Listen mit gültigen E-Mail-Adressen. Anschließend werden gültige Adressen, z.B. Adressen, die nicht als unzustellbar zurückkommen, gezielt mit noch mehr Junk-E-Mails bombardiert. Microsoft entwickelt gerade eine Software, die Angriffe auf Adress-Datenbanken erkennt und den Netzwerkadministratoren ermöglicht, diese zu vereiteln, bevor gültige E-Mail-Adressen in einem Netzwerk ausgelesen werden können.

    Zudem verbergen Spammer ihre Identität auch häufig dadurch, dass sie ihre E-Mails über unwissende Dritte weiter leiten, deren Outbound-E-Mail-Server inkorrekt konfiguriert sind und damit Junk-E-Mails übermitteln. Wir arbeiten an einer Software, mit der Administratoren E-Mails, die von solchen Servern gesendet werden, blockieren oder sie einer speziellen Rasterung unterziehen, bevor sie in das Netzwerk gelangen.

    Netzwerkadministratoren müssen aber nicht nur Spam-Attacken von außerhalb des Netzwerks verhindern, sondern auch kontrollieren, ob die Einzelplatzrechner im Netzwerk von Viren oder Würmern befallen und derart programmiert sind, dass Spam-Mails ohne Kenntnis des Benutzers weltweit versandt werden. Im vergangenen Jahr wurden auf diese Weise regelrechte Spam-Stürme ausgelöst und Unmengen von E-Mails gleichzeitig versandt. Wir arbeiten an der Lösung dieses Problems und adaptieren die SmartScreen-Technologien, damit Unternehmen ihre eigenen ausgehenden E-Mails auf Spam-Mails überprüfen können.

    In den nächsten zwölf Monaten werden wir die SmartScreen-Filtertechnologien um neue Funktionen ergänzen und damit noch effizienter machen. Ein Filter ist nur so gut wie die Daten, die der Filter verwendet, um die guten E-Mails von den Junk-E-Mails zu unterscheiden. SmartScreen greift dabei auf die Informationen von hunderttausenden von MSN-Hotmail-Kunden zu, die Microsoft Hinweise darüber liefern, ob Millionen von Nachrichten als Spam oder Nicht-Spam einzuordnen sind. Wir werden permanent zusätzliche Daten ergänzen, um SmartScreen noch intelligenter zu machen. Da Spammer ihre Taktik ständig verändern, um Filter zu umgehen, planen wir, die SmartScreen-Technologien mit automatischen Aktualisierungsfunktionen auszustatten, damit Kunden in punkto Filterschutz immer auf dem neuesten Stand sind.

    Vorteile von Innovation und Zusammenarbeit

    Die Fortschritte, die wir bisher erzielt haben, verdeutlichen, dass wir durch Innovationen und die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Regierungen und Behörden sowie Verbrauchern unsere Ziele bei der Bekämpfung von Spam-Mails umsetzen können.

    Seit Januar 2003 arbeitet Microsoft weltweit mit staatlichen Institutionen zusammen und hat in 14 Ländern Verfahren gegen Versender von illegalen, irreführenden oder betrügerischen E-Mails eingeleitet. Wir haben uns mit anderen Unternehmen aus unserer Branche zusammen geschlossen, um aktiv neue Gesetze, wie das in den USA verabschiedete CAN-SPAM gegen Spam-Mails, zu unterstützen, und Spammer auf Grundlage der neuen Gesetze zu stoppen. Im März haben wir mit anderen führenden Anbietern von E-Mail-Services in den USA den ersten großen Prozess gegen hunderte von Einzelpersonen angestrengt, die für die größten Spamming-Aktionen weltweit verantwortlich sind. Darüber hinaus haben wir Regierungen und Behörden unterstützt, die im April die ersten sowohl straf- als auch zivilrechtlichen Klagen gegen eine Gruppe mutmaßlicher Spammer eingeleitet haben. Mit weiteren 17 Verfahren, die wir im Juni angestrengt haben, wurden durch Microsofts Anti-Spam-Aktivitäten und die Zusammenarbeit mit den Vollzugsbehörden weltweit nun bereits mehr als 90 Rechtsverfahren eingeleitet.

    Durch die Fortschritte in den Bereichen Gesetzgebung, Strafverfolgung, Technologie und Zusammenarbeit der Industrie gewinnt auch die Rolle, die der Benutzer bei der Reduzierung der Spam-Flut spielt, zunehmend an Bedeutung. So sollten Benutzer Spam-Filter verwenden, auf Spam-Mails nicht antworten, bei der Weitergabe von E-Mail-Adressen vorsichtig sein und die E-Mail-Adresse nur an Personen und Unternehmen weiterleiten, die der Benutzer kennt und denen er vertraut.

    Ich bin der Meinung, dass wir auch in vielen anderen Bereichen von unseren Aktivitäten bei der Bekämpfung von Junk E-Mails profitieren. Denn während wir daran arbeiten, Spammer zu isolieren und abzuwehren, können wir eine Infrastruktur aufbauen, die die Zuverlässigkeit, Effizienz und Sicherheit von E-Mails, die Sicherheit des Internets und der Computer generell erhöht. Microsoft wird seine Bemühungen fortsetzen, bis Spam-Mails kein größeres Problem mehr darstellen - ein Ziel, das wir sicherlich erreichen werden. Weitere Informationen über unsere Anti-Spam-Aktivitäten sind verfügbar unter www.microsoft.com/spam.

    Vielen Dank.

    Bill Gates
    Quelle
     
  2. ;D
    ... leider ist der gewöhnliche User weiterhin der Flut ausgesetzt, egal was der Chairman behauptet.
     
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