Falsche Viruswarnung

Dieses Thema Falsche Viruswarnung im Forum "Windows 95-2000" wurde erstellt von orgella, 5. Nov. 2002.

Thema: Falsche Viruswarnung Ich bin einer falschen Viruswarnung aufgesessen!! Hab natürlich prompt alles befolgt und die Datei -jdbgmgr.exe-...

  1. Ich bin einer falschen Viruswarnung aufgesessen!!
    Hab natürlich prompt alles befolgt und die Datei -jdbgmgr.exe- gelöscht. Nun weiss ich, dass es falsch war, hab aber keine Ahnung wie ich es wieder rückgängig mache, oder hat es keine Auswirkung??
    Im Vorraus vielen Dank
    Gruß Helga
     
  2. Lies dir den mal durch.

    Gruß
    Charlyone
     
  3. Super!! Hab ersteinmal nachgeschaut ob die Datei wieder vorhanden ist und tatsächlich hat sie sich wieder installiert.
    Danke und Gruß
     
  4. Folgenden Text schrieb ich vor einer ganzen Weile, mitten in er Nacht, ohne besonderen Anlass, trotzdem lesenswert:

    Jetzt wird es Zeit, das du endlich deine Augen öffnest!
    Der Tag war mal wieder für den Arsch und dich juckt es nicht.
    Jeder tanzt dir auf der Nase herum und behandelt dich wie den letzten Dreck.
    Wenn du mal nichts für andere machst bist du entweder Arbeiten oder sitzt einsam zu Hause herum und rauchst eine nach der anderen. Wenn das nicht reicht, kippst du ein Paar Flaschen Bier runter oder greifst nach hochprozentigem.
    Du siehst es nicht einmal, wenn du wirkliche Freunde im Stich lässt.
    Wenn irgendetwas nicht passt, bist du entweder der, der es wieder in Ordnung bringt oder du bist der, der Schuld daran hat.
    Wenn dir jemand helfen will sagst du vielleicht oder lehnst es ab. Dein Leben kann so nicht weiter gehen!
    Deine Freundin kommt nur zu dir, wenn sie Geld braucht oder Telefonieren will.
    Als du letzte Woche jemanden gebraucht hast zu reden, hast du niemanden gefunden. Deine Freunde sind in solchen Momenten eh nicht da oder haben keine Zeit. Irgendwie haben deine Freunde nie Zeit, wenn du etwas von denen brauchst. Erst wenn du wieder flüssig bist hast du Freunde.

    In deinen Gedanken hast du dir schon oft, um ehrlich zu sein sogar schon sehr oft überlegt, wie du deinem Leben ein Ende setzen kannst.
    Du kennst inzwischen die Gedanken derer, die gerade dabei sind von einer Brücke zu springen oder sich vor einen Zug zu werfen. Wenn du genau überlegst, diese Leute haben recht!
    Doch wenn du genau überlegst, willst du doch niemanden die Sauerei wegräumen lassen, weil du selber schon Spuren oder gar Überbleibsel einer solchen tat gesehen hast. Dann hast du immer wieder andere Möglichkeiten gefunden und du ziehst es nicht durch. Du denkst im entscheidenden Moment genau an die Personen, die dich gerne als Freund haben wollen. Genau die Personen, die dir eigentlich schon immer helfen wollten. Du sagst dir dann, du machst es doch nicht. Irgendwann muss ich mir einfach helfen lassen. Doch was machst du? Du machst so weiter, wie es schon immer war. Du bist mal wieder zu feige. Zu Feige dich und dein Leben endgültig zu retten. Du bist einer von denen, die man eines Tages im den Nachrichten sieht, wenn es mal wieder ein Massenmord an einer schule gab.
    Gib dir einen Ruck und sehe ein, das es so nicht mehr weiter geht. Wenn du es nicht für mich machst, mach es für all die, die schon immer sagen, das du kaputt gehst, wenn du dein Leben weiterhin so gestaltest. Du Musst niemanden einen Beweis für irgendwas zu liefern; es sei denn es ist für dich selbst.
    Bitte rette dich selbst!!!

    Stefan Rehm
     
  5. Hallo extrehm,

    es ist nicht nur zum nachdenken sondern sehr bemerkenswert, diese Zeilen zu lesen.

    Ich hoffe, das insbesondere die zitierten Aussagen von vielen gelesen und verstanden werden.

    Wirkliche Freunde erkennst du daran, das sie auch da sind, wenn du nicht flüssig bist.
    Die Freunde, die du nur hast, wenn du flüssig bist, kannst du ruhig in die "Tonne hauen".

    Ich hoffe, das dieses Forum mit seinen vielfältigen praktischen, technischen Fragen ein wenig mit dazu beiträgt,
    die düsteren Gedanken zu vertreiben.
    Wer über Problemstellungen anderer nachdenkt und Lösungsansätze sucht,
    vergißt hoffentlich seine eigenen Probleme und/oder findet vlt. auch hier im Forum jemanden, der da ist, wenn
    man jemanden zum Reden braucht.

    Ich kann mich deinem Appell: Bitte rette dich selbst!!! uneingeschränkt anschließen.
     
  6. Hallo Seewolf,
    schön, das du diesen Text verstehst, wie ich ihn meine.
    habe jdafür auch schon schwere Kritik und die Telefonnummer für eine Telefonseelsorge bekommen -.-
    Naja, was solls: machen wir das Beste aus unserem Leben und haben gemeinsam Spaß daran! :thumbsup:
     
  7. Schade, extrehm, das zu lesen.
    Ich kann die (Mit)Menschen nicht verstehen, die so auf deine Offenheit reagieren. :cursing:

    Kritik und die Telefonnummer für eine Telefonseelsorge benötigst du bestimmt nicht. :!:

    Dein letzter Satz macht klar und deutlich, das du die richtige Einstellung hast.

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
     
  8. Da sitzt du also.
    Deine Gedanken kreisen; du weist nicht, an was du gerade denken sollst, das sie stehen bleiben.
    Meinen letzten Text hast du gelesen und dir dabei gedacht „man, der hat recht“.
    So vieles wolltest du ändern, hast nur noch einmal daran gedacht, was wohl währe, wenn du dich jetzt vor den einfahrenden Zug stellst. Diesmal aber nicht so, wie bei den letzten vielen Überlegungen. Irgendetwas war diesmal anders; nur was? An meinen Text hast du in diesem Moment auch nicht gedacht. Du hast starr auf einen Punkt zwischen den Schienen gestarrt. Selbst als der Zug ein fuhr. Du hast immer noch auf diesen, eigentlich nicht mehr sichtbaren, Punkt gestarrt. Doch an diesem Punkt war nichts. Nur die Schienen, die Streben, die unter den Schienen liegen und die Steine. Der Zug hielt an. Du bist eingestiegen und hast an etwas ganz anderes gedacht. Du weißt nicht mehr was es war, an was du gedacht hast. Du weißt nur noch, es war an etwas anderes.
    Die letzte Person, die an dich glaubte, hat sich von dir gewendet. Sie hatte einfach nicht mehr die Kraft, sich noch um dich und dein Leben zu kümmern, was du scheinbar immer noch nicht auf die Reihe gebracht hast.
    Gerade eben hast du dir einen Film angesehen. Er war sehr spannend und du hast alles um dich herum vergessen. Doch als der Film fast zu Ende war, wurde es in deinem Innerem unruhig. Du weist nicht, was es ist. Es ist als ob jemand in dir schreien möchte. Der Film wird nur noch zur Nebensache und du hörst diese Person. Die Person, die in dir schreien möchte, möchte nicht nur schreien. Sie macht es schon die ganze Zeit! Aber du verstehst kein Worte. Inzwischen ist der Film aus. Der Abspann läuft und mit einem Schlag verstehst du diese Person in dir. Keiner kann dir sagen, wer da in dir schreit aber du verstehst ganz deutlich „Ich habe so viel geschafft, ich schaffe noch viel mehr“.
    Du denkst zurück und erinnerst dich an meinen Text. Meine Bitte zum Schluss siehst du gerade vor dir, als würde sie ganz groß auf deiner Wand stehen. Da steht es nun, ganz groß „Bitte rette dich selbst“.
    Du weißt auch nicht genau, warum du nur diesen einem Punkt gerade vor Augen hast. Ganz genau weißt du aber, das diese bitte in deinem Unterbewusstsein gearbeitet hat.
    Endlich bist du nicht mehr der, auf dem alle rumtanzen. Es hat sich sehr viel geändert in der Zwischenzeit. Zwar keine großen Sachen, dennoch ist es sehr viel.
    Dein Herz rast, als wenn du auf einer Achterbahn sitzt. Dieses Gefühl, was ist das? Kommt jetzt die große Wende? Ist es das, wonach du dich schon so lange sehnst? Durch genaueres überlegen stellst du fest, das es immer noch nicht das ist, was du dir Tief im innerem Wünscht. Aber was wünscht du dir? Die Millionen auf dem Konto, das schicke Auto oder dein eigenes Haus? Nein, das alles ist es nicht; aber was es ist, weißt du auch nicht.
    Ich bin gespannt, was du mit dir und deinem Leben noch anfangen wirst. Ich weiß ganz genau, das du noch viel mehr erreichen kannst und es auch wirst. Ich weiß aber auch, das du diesen Text hier wieder nur ließt und nichts, absolut nichts machen wirst. Es ist wieder dein Unterbewusstsein, das diese Arbeit übernehmen wird.
    Aber es ist nicht schlimm, denn genau das ist der Grund, warum du dir diesen Text wieder durchliest. Du kannst sehr stolz auf dich sein, auch wenn es dir gerade nicht so vorkommt. Aber das was du geschafft hast, ist schon sehr viel wert. Mit Sicherheit wirst du demnächst, genau wie ich, wegziehen. Du ziehst weit weg. Mit diesem Umzug möchtest du alle schlechte hinter dir lassen. Ob es auch so funktioniert kann dir keiner sagen. Dennoch ist dieser Umzug sehr wichtig für dich und egal was kommt, du darfst auf keinen Fall einen Rückzieher machen. Du musst deinen inneren Schweinehund überwinden, denn das ist das, was dich selbst rettet!
    Einfach mal das machen was du willst und nicht das, was dir ein anderer vorschreibt.
    Weist du, was dich gerade zum Helden macht? Ich verrate es dir: du liest gerade diesen Text und freust dich. Du freust dich einfach, das du diesen Text jetzt vor dir hast und weißt: Es geht weiter, immer weiter.
    Ich freue mich schon jetzt, wenn du das nächste mal vor einem meiner Texten sitzt.
    Schalt ein wenig Musik ein. Keine Deprimierende sondern Musik, die dich jetzt aufheitert. Dabei ist es ganz egal, ob du diese Musikrichtung eigentlich nicht magst.
    Du schaltest jetzt Musik ein lehnst dich zurück. Deine Gedanken werden aufhören sich zu kreisen und du wirst einen Schönen Tag haben.
    Mach`s gut, bis zum nächsten mal.



    Stefan Rehm


    PS.: Auch wenn du noch trinkst, ist dir aufgefallen, das du kaum noch zu hochprozentigem greifts?
     
  9. So habe auch mal etwas zum Nachdenken gefunden

    Ich ging zu einer Party, Mama,

    ich erinnerte mich, was Du sagtest.

    Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama,

    also trank ich Soda stattdessen.

    Ich fühlte mich richtig stolz, Mama,

    so wie Du es mir vorausgesagt hattest.

    Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama,

    obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.

    Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama,

    ich weiß, Du hast immer Recht.

    Nun ist die Party zuende, Mama,

    und alle fahren sie fort.

    Als ich in meinen Wagen stieg, Mama,

    wußte ich, ich würde rasch nach Hause fahren,

    weil Du mich so erzogen hast,

    verantwortungsbewußt und lieb.

    Ich fuhr also los, Mama, aber als ich auf die Straße auffuhr,

    sah mich der andere Wagen nicht, Mama,

    er fuhr einfach über mich drüber.

    Als ich lag auf dem Asphalt, Mama,

    hörte ich den Polizisten sagen,

    “Der andere Typ war betrunken”, Mama,

    Und nun bin ich es die bezahlen wird.

    Ich liege hier sterbend, Mama. . .

    Ich wünsche Du wärst bald hier.

    Wie konnte das geschehen, Mama?

    Mein Leben zerplatzt wie ein Ballon.

    Überall um mich ist Blut, Mama,

    das meiste davon ist meins.

    Ich höre den Arzt sagen, Mama,

    Bald werde ich sterben.

    Ich wollte Dir nur sagen, Mama,

    ich schwöre, ich habe nichts getrunken.

    Es waren die anderen, Mama,

    die andere haben nicht nachgedacht.

    Er war wohl auf derselben Party wie ich.

    Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken.

    Und ich werde sterben.

    Warum betrinken sich die Leute, Mama?

    Es kann ihr ganzes Leben zerstören.

    Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.

    Es sticht wie ein Messer.

    Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama,

    und ich denke das ist nicht fair.

    Ich liege hier im Sterben

    Und alles, was er kann, ist zu starren.

    Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,

    schreibt “Papas Mädchen” auf mein Grab.

    Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama,

    kein Alkohol hinter dem Steuer.

    Wenn sie es im bloß gesagt hatten, Mama,

    wäre ich noch am leben.

    Mein Atem wird kürzer, Mama,

    ich bekomme solche Angst.

    Bitte weine nicht um mich, Mama.

    Du warst immer da als ich Dich brauchte.

    Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mama.

    Bevor ich mich verabschiede.

    Ich bin nicht betrunken gefahren,

    also warum bin ich diejenige, die stirbt?





    Gruß Rossy
     
Die Seite wird geladen...