Fixboot benutzt und nun die ntfs als fat...

Dieses Thema Fixboot benutzt und nun die ntfs als fat... im Forum "Datenwiederherstellung" wurde erstellt von DerPeter87, 11. Apr. 2008.

Thema: Fixboot benutzt und nun die ntfs als fat... Hallo, ich habe anscheind richtig großen Mist gebaut. Alle fing mit einer Partitionsgrößenänderung mit...

  1. Hallo,
    ich habe anscheind richtig großen Mist gebaut. Alle fing mit einer Partitionsgrößenänderung mit PartitionMagic an, die fehl schlug. Natürlich wars die Systempartition. Windows XP zeigt während des Startbildschirms dann rasch einen BlueScreen.
    Glücklicherweise habe ich noch eine Ubuntu LiveDVD.
    Von dort aus konnte ich die allerwichtigesten Daten auf meine externe Festplatte sichern. Leider aber eben nicht alles. Ich habe mir auch schon eine zusätzliche Festplatte bestellt, damit ich den Rest auch hätten sichern können - außerdem lief die 300GB doch schon über.

    In meinem jugendlichen Leichtsinn versuchte ich voreillig die Partition wieder geradezubügeln.
    Nach einigen Recherchen kam ich dann dazu über die Wiederherstellungskonsole von WinXp die Befehle FixMBR und FixBoot auf C: anzuwenden. Leider ohne Erfolg und wie ich feststellen musste hatte dies noch schlimmere Folgen.

    FixBoot hat aus der für Windows unbekannten Partition (die eigentlich NTFS war) eine FAT-Partition gemacht. Allerdings kann das nur irgendwas kleines gewesen sein, da der Vorgang ja nur ein Bruchteil einer Sekunde gedauert hat und die Partition rappeldicke voll war (ca. 150 GB).

    Nun möchte ich den Vorgang wieder rückgängig machen.
    Ich habe mich etwas folgendes gefunden:
    Code:
    fixmbr c: 
    fixboot c:
    copy x:\i386\ntldr c:\
    copy x:\i386\ntdetect.com c:\
    
    Ich habe jedoch die befürchtung, dass eine Kopieren auf eine nun FAT-Partition noch schlimmere folgen hat.

    Bevor ich jetzt aber wieder auf GutGlück das ausprobiere, möchte ich nochmal um einen fachlichen Rat fragen.
    Ich behaupte eigentlich, dass ich eigentlich mit Rechnern umgeben kann. Aber wie schon erwähnt, habe ich noch nicht so viel Erfahrung. Ansonsten sind mir leider relativ die Hände gebunden, da ich mit der Live-CD irgendwie keine Rettungs-Boot-CD erstellen kann (habe nur ein CD-Laufwerk) und auch keinen Zweitrechner besitze. Und Fähigkeiten in Linux besitze ich auch nocht nicht.

    Ich hoffe, dass jemand einen guten Rat für mich hat, wie ich wenigstens die FAT zu NTFS ummodeln kann, damit ich wieder von der LiveCD die Partition unkryptisch lesen kann und mindestens die restlichen Daten retten kann. Erst dann, und diesmal wirklich erst dann will ich rein Interessehalber versuchen die ganze verkorkste Partition wieder völlig zum laufen zu bringen.

    Mit Grüßen
    Matze
     
  2. Wenn du deine Daten irgenwann mal wiedersehen willst, habe ich nur einen Rat für dich:

    Beispielsweise http://www.bits-recovery.de/

    Von fixboot ändert sich kein Filesystem, und in jeder Partitionierungssoftware wird dringend empfohlen, vor dem Umändern von Partitionen Sicherungen (zumindest der wichtigsten Daten) zu erstellen.

    Dumm gelaufen.
     
  3. TestDisk versuche ich schon krankhaft zum laufen zu bringen. Mein CD-Laufwerk verweigert während der Wiederherstellungskonsole einen anderen Dienst, also öffnet nicht und soweiter. Ich habe jedoch Zugriff auf einen USB-Stick. Leider jedoch kann ich keine Ordner öffnen Kein Zugriff. Also die Daten, die auf dem Stick sind werden erkannt, aber ich kann leider nicht die Dos-Version von TestDisc ausführen. Gibt es dafür noch einen Befehl? Habe mir eigentlich alle Befehle, die es zur Wiederherstellungskonsole gibt angesehen, aber keiner schien mir den Zugriff auf Dateinen auf dem USB-Stick zu gewähren.
    Das ist momentan mein Knackpunkt. Sonst kann ich kein TestDisc öffnen.
     
  4. testdisk startet ja auch von einem bootmedium. diskette oder cd und hat überhaupt nichts mit der recovery-konsole zu tun. lesen müsstest du natürlich.....

    aber so kann man eben auch daten verlieren....
     
  5. Ich finde die Antwort leider nicht sehr freundlich.
    Wie zuvor schon erwähnt, kann ich keine BootCd erstellen. Ich habe keinen Zweitrechner. Ich habe nur ein Laufwerk. Während der Ubuntu LiveCD kann ich keine Cd erstellen.

    Fakt ist, dass ich nichts anderes wie fixmbr und fixboot verwendet habe.
    Zudem wurde vorher unter maps beim partitionstyp einfach nichts angegeben und danach bei maps auf einmal fat.
    und auch als fixboot ausgeführt wurde sagte er etwas von partitionstyp: fat.
    Und dass ich vorher NTFS weiß ich eigentlich auch.

    Ich bin Schüler - kann mir momentan keine 250 Euro für eine Datenrettung leisten - mir gehts hier im Vordergrund um das Wissen, wie man sowas macht.
     
  6. Und ein Diskettenlaufwerk habe ich auch nicht im Rechner. Aber wenn es keine Möglichkeit gibt, die Zugriffsrechte für den USB-Stick anzulegen, sodass ich über die Wiederherstellungskonsole an TestDisc rankomme, muss ich mir mal eins zulegen. Theoretisch kann ich dann über eine Startdiskette mir eine Dos-Umgebung schaffen und dann auch auf den USB-Stick zugreifen.
     
  7. Fakt ist, dass fixmbr keinen Laufwerksbuchstaben, sondern einen Gerätenamen als Parameter benötigt. Fakt ist aber auch, dass beide Befehle völlig überflüssig gewesen sind, fixmbr erneuert z. B. ausschließlich den Code im MBR, und der wird von Partitionierungsprogrammen garantiert unverändert gelassen. Fixboot erneuert den Bootsekter auf dem angegebenen Laufwerk, dabei wird aber garantiert das Dateisystem nicht verändert, auch wenn du das nicht wahrhaben willst.

    Fakt ist auch, dass du - ohne das nötige Wissen - einfach irgenwas, was du irgendwo mal gelesen hast, ausgeführt hast.

    Dann solltest du
    1. voher fragen
    2. Warnungen beachten
    3. von solchen Dingen Abstand nehmen, bis du das nötige Wissen erworben hast.

    Der Rat, dich an ein Datenrettungsunternehmen zu wenden, ist übrigens ehrlich und gut gemeint. Mit deinen nicht koordinierten Aktionen machst du dir garantiert noch mehr kaputt, so dass eine (mögliche) Wiederherstellung nicht mehr funktioniert.

    Einen USB-Stick kann man auch formatieren und mit DOS als Betriebssystem betreiben. Dann funktioniert auch Testdisk.
     
  8. Ich glaube dir doch auch, dass fixboot und fixmbr keine kompletten Partitionstyp ändern, dafür ging es doch auch viel zu schnell. Aber ich kann auch nur das sagen, was ich gesehen habe (das mit der angabe in maps).

    Ich habe jetzt TestDisk auf Ubuntu zum Laufen gebracht. Alle Partitionen werden korrekt angezeigt. Ich werde mich erstmal durch die TestDisk-Anleitungen lesen und dann mal schauen, was ich da tun kann und vielleicht vorher nochmal hier nachfragen.
     
  9. Zur Not könntest Du mal die Fiona fragen bzw ihr Forum aufsuchen - dort bekommst Du ausführliche Hilfe
    http://www.cgsecurity.org/wiki/Das_TestDisk-Team
    http://www.cgsecurity.org/wiki/Das_TestDisk-Team#Fiona_Meg_Riessler
     
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