Gmail Drive - geht das (auf Dauer legal und gut)?

Dieses Thema Gmail Drive - geht das (auf Dauer legal und gut)? im Forum "Sonstiges rund ums Internet" wurde erstellt von Delabarquera, 8. Okt. 2008.

Thema: Gmail Drive - geht das (auf Dauer legal und gut)? Hallo! Bei Gmail gibt es ja viel Platz für E-Mails. Ich komme -- wie andere auch -- auf die Frage, ob man da nicht...

  1. Hallo!

    Bei Gmail gibt es ja viel Platz für E-Mails. Ich komme -- wie andere auch -- auf die Frage, ob man da nicht auch wichtige Dateien direkt speichern kann. Der englische Wikipedia-Artikel gibt an, dass z. B. das Programm gmail drive von Google nicht unterstützt wird und dass Änderungen bei Google zu Datenverlust führen können. Jetzt also die Frage aus dem Betreff.

    Hat jemand da eine begründete Meinung oder gar Erfahrungen? Wenn es nicht oder nicht legal bei Google geht: Was sollte man tun? Für einen bestimmten Betrag irgendwo Webspace mieten? Oder eine freie, ganz andere Lösung? Ich hab mich dran gewöhnt, dass ich meine Favoriten bei Google lasse und überall drauf zugreifen kann. Da wird man bequem und begehrlich und denkt an wichtige Dateien -- nicht gleich an die ganze Festplatte natürlich.

    Übrigens: Die Frage hab ich hier im Forum nur in einem Beitrag aus dem Jahr 2005 gefunden. Also nicht mehr aktuelle und leider auch im Ton der Kontroverse, die sich ergeben hat, unerfreulich.

    Grüße! D.


    http://en.wikipedia.org/wiki/GMail_Drive
     
  2. ::)
    Welche intelligente Mensch käme auf die Idee wichtige Dateien auf einem beliebigen Webserver zu speichern?
    Allein der Gedanke lässt mich erschaudern.
    Da wettert Gott und die Welt zurecht gegen einige von Schäuble's Gedanken aber bei deiner Frage setzt es bei mir aus.
    Unerfreulich die Antwort?
     
  3. Das war eigentlich nicht meine Frage. Aber -- na gut, um auch dem nicht aus demWeg zu gehen. Es sieht so aus: Ein Buch über Paurometabola ist zwar für mich wichtig, aber kaum für böse Menschen. Die ich tatsächlich bei Google auch nicht vermute. Ich mag die Jungs. Ich fühle mich auch sonst nicht verfolgt. Und selbst das Innenministerium darf bei mir jederzeit mitlesen. Wenn ich mal besonders originell bin und um das Erstveröffentlichungsrecht fürchte, verschlüssele ich zur Not mal eine OpenOffice-Datei mit einem längeren Schlüssel. Das kommt aber eher selten vor. So weit, so gut. Aber noch einmal. Das war eigentlich nicht meine Frage. Ich passe gerne selbst auf mich auf. - Grüße! D.
     
  4. Delabarquera,
    wenn du dich beim Google-Server gut aufgehoben fühlst, dann bleib dabei. Du wirst hier vermutlich nicht viele finden, die diesen - Entschuldigung, Schwachsinn, nachmachen.
    Wenn Millionen User für immer-dabei-haben-müssen-Dateien/Programme USB-Sticks/USB-Platten verwenden hat das wohl seinen Grund. Wenn du mehr Vertrauen in einen beliebigen Webserver hast, dann ist es auch gut. Einen Anspruch auf Entschädigung bei Datenverlust gibt es allerdings bestimmt bei keinem dieser Anbieter. Ach, ob es illegal wäre, daß man auf deine Dateien auch mal einen Blick werfen würde, ja, im Prinzip schon, aber....
     
  5. Hi Microchip!

    Wir reden ein wenig aneinander vorbei. Ich hab auch einen 8-GB-USB-Stick. Den ich halt manchmal vergesse. Usw. Ich akzeptiere doch auch, dass es in Sachen eigene Daten verschiedene Naturen gibt. Welche davon wie oft die hier im Forum zu finden ist, würd mich schon interessieren. Wird aber schwer rauszufinden sein. Jeder glaubt da natürlich, dass er die Mehrheit auf seiner Seite hat. Und wenn ich die Mehrheit nicht auf meiner Seite habe, fühle ich mich bei der kleinen, feinen Minderheit auch gut aufgehoben.

    Was das Zitierte betrifft, bei dem sich das Aneinander-Vorbei-Reden besonders gut zeigt: Mir ging es nicht darum, ob Google in meine Dateien schaut. Die dürfen so lange schauen wie sie wollen. Ich meine -- so interessant bin ich als Totalnormalo auch wieder nicht, dass Google da eine Arbeitsgruppe auf mich ansetzt. Die scannen meine Texte auf Schlüsselwörter und machen daraus in einem automatisierten Prozess persönlich zugeschnittene Werbung. Das ist mir jederzeit klar. Immerhin tut Google das wesentlich dezenter als manch andere Seite im Web. Mit der Google-Werbespalte rechts kann ich besser leben als mit aufploppenden Fenstern vieler anderer Umsonst-Dienste. Also, das mit dem Rechtlichen bezog sich darauf, dass ich eventuell gegen die Google-Nutzungsbedingungen verstoße, wenn ich das E-Mail-Fach zur Datenablage nutze.

    Wie in meiner letzten Wortmeldung schon gesagt, mir ging es eher um die technische, nicht die ethische oder datenschutzmäßige Seite des Ganzen.

    Trotzdem -- angenehm mit dir zu diskutieren!

    Grüße! D.
     
  6. hallo Delabarquera,
    gut, daß darüber redet ;D
    (alles aus dem Wiki-Link entnommen)
    Da steht schon einmal nichts von reiner Mailablage.

    Aber ein kleiner Warnhinweis wird dann doch noch nachgeschoben:
    .
    Wo die Grenze wäre, lässt man offen.

    Aber das würde mir zum Denken geben.
    Ganz generell was Datenschutz angeht:
    Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen die paranoide Ängste haben was Google's Datensammelei angeht. Es geht mir mehr darum, daß auch an sich harmlose persönliche Daten mißbraucht werden können.

    T-Mobile's neuester Skandal ist wieder ein trauriger Beweis mehr daß es immer mehr kriminelle Elemente gibt die aus Daten Kapital schlagen wollen. Und diesem potentiellen Mißbrauch setzt man sich bei so was wie dem Google Drive - Webspace (ist ja nichts anderes) u.Umständen ganz schnell aus.

    Aus all den genannten Punkten widerspreche ich deinen Pro Google Drive-Argumenten für sozusagen jedermann.
    Wenn es für dich OK ist, dann kann man nur sagen ausprobieren ! :)
     
  7. Wir hatten ein ähnliches (vielleicht sogar dieses) Programm mal im Softwarearchiv, dessen Namen man aus rechtlichen Gründen nicht mehr in Deutschland nennen darf. Ich sag dann einfach mal G(oogle)mail Drive shell extension. Zu finden hier: klick mich
    Unsere damalige Beschreibung: Mit dieser Erweiterung für den Windows Explorer können Nutzer des Google-Maildienstes Daten auf ihrem Webspace bequem verwalten. Ein neues virtuelles Laufwerk repräsentiert dabei den eigenen Mailacount, in den man sich zunächst einloggt (Login speicherbar). Anschließend kann man mit dem Online-Speicherplatz wie auf einer Festplatte arbeiten. Wenn neue Dateien oder Ordner auf dem Speicherplatz erstellt werden, versendet das Programm eine Info-Mail an den Mail-Account.
     
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