Linuxrechner remote per Batch runterfahren

Dieses Thema Linuxrechner remote per Batch runterfahren im Forum "Linux & Andere" wurde erstellt von Loopback_28, 5. März 2005.

Thema: Linuxrechner remote per Batch runterfahren Hallo, habe ein linuxrechner der als Firewall (ipcop) und fileserver dient. Sonst arbeite ich mit einem XPrechner....

  1. Hallo,
    habe ein linuxrechner der als Firewall (ipcop) und fileserver dient. Sonst arbeite ich mit einem XPrechner. Mein wunsch wäre, das ich den linuxrechner remote über den Windowsrechner runterfahren kann. Am linuxrechner ist keine tastatur, maus und Monitor angeschlossen. Im Moment fahre ich den Rechner mit Hilfe von putty manuell runter. Idealerweise wäre, wenn ich den windowsrechner runterfahre, soll automatisch auch der linuxrechner runterfahren. Wenn es per Batch irgendwie geht wäre auch schon ein grosser Fortschritt. Bin dankbar über jede Antwort.


    Gruss Loopback
     
  2. Du kannst einer SSH Verbindung auch einen Befehl mitgeben - ob PuTTY das auch kann, weiß ich nicht, aber OpenSSH gibt es auch für Windows.
    Die Authentifizierung müsste dann - um die Passwortabfrage zu verhindern - per public key laufen.
     
  3. hp
    hp
    du mußt die batch so schreiben, daß shutdown -s als letztes ausgeführt wird, sonst wird deiner batch ein falsche wert zurückgegeben und die batch beendet, bevor der init 0 auf dem linux abgestzt wurde. ne andere möglichkeit währe, auf der linuxkiste ein script zu schreiben, daß den xp rechner überwacht. wenn die netzverbindung unterbrochen wird, dann ein init 0 fahren oder ein shutdown usw. das ganze kannst du über cron laufen lassen. der nachteil dabei ist, wenn du das netzwerk trennst, fährt sich dann dein router runter, egal ob das ein xp absturz oder ein shutdown der xp kiste ist.

    greetz

    hugo
     
  4. Ok,
    die idee dass der linuxrechner automatisch runterfährt wenn der windowsrechner runterfährt ist quatsch, denn manchmal muss man den rechner nur neu starten wenn man z.B. ein programm installiert hat, wäre also nicht gut das der linuxrechner mit runterfährt., aber das mit der batchdatei wäre doch eine lösung, doch habe ich leider keine Ahnung von batch, sind bestimmt nur 2-3 zeilen. wäre nett wenn jemand die posten könnte.
    müsste doch irgendwie gehen mit net use oder?

    grüße loopback
     
  5. hp
    hp
    also mit net use kommst du nicht auf linux selber, höchstens auf samba ... wenn schon, so wie atomical schreibt, via ssh und dann auf der linuxkiste den init 0 oder den shutdown -h absetzten. um daß aber automatisch machen zu können muß der befehl z.b. in die .bashrc oder die .profile eingebaut werden, die bekanntlich beim einloggen automatisch ausgeführt werden, dadurch würde dann auch der init 0 oder der shutdown ausgeführt. das darf dann natürlich nicht der root-user selber sein, sonst sperrst du dich selber aus, also brauchst du einen user mit root-berechtigung, den du dann via ssh vom xp rechner anwählst, aber nur dann, wenn du runterfahren willst. du siehst, ganz so trivial ist die geschichte nicht ... wie fit du nun mit ssh bist, kann ich nicht beurteilen, du mußt selber schaun wie du das mit dem public key hinbekommst. ein tool das das automatische einloggen ermöglicht wäre plink http://the.earth.li/~sgtatham/putty/0.53b/htmldoc/Chapter7.html

    die batch oder cmd in xp wäre dann schon ein kleiner 2 zeiler
    @ echo off
    rem Diese batch fährt den linux rechner runter
    rem
    rem Anschließend wird xp beendet
    rem
    plink -l rootuser@deine.linux.kiste oder
    plink -l rootuser@ip_adresse
    call shutdown.cmd

    die shutdown.cmd beinhaltet dann den befehl

    shutdown -s

    greetz

    hugo
     
  6. Ich habe mal genau sowas gebraucht. Da ich aber damals wenig von SSH und so wußte, habe ich einen 2-min-cron eingerichtet, der einfach nur nachschaut, ob eine bestimmte Datei vorhanden ist. Wenn ja, hat er sie gelöscht und den PC runtergefahren ... Den Rest kannst Du Dir denken ;-)
     
  7. mit dem tool plink geht es problemlos

    die weniger sichere variante:
    plink.exe root@remotehost -pw geheim halt

    sicherer wäre, einen user anzulegen und dem per sudo das runterfahren zu ermöglichen
     
  8. Hallo,

    vom Linux Rechner alle 30/60 sek ein ping an den Windows Rechner bleibt der ping aus dann ein shutdown auslösen,

    JA ich weiß sehr riskat bei einem Windowsrechner ;D
     
  9. Ist das Internet nicht geil ?!? Habe genau das selbe Problem und daher auch diesen Threat gefunden.

    Ich habe das ganze jetzt folgendermaßen mit Putty gelöst:

    Als erstes habe ich einen Public- / Private-Key Schlüsselpaar erstellt, durch dieses musst Du im Putty kein Kennwort mehr eingeben (nur noch das vom Schlüssel, aber das kann auch leer sein). Eine gute Anleitung zum Erstellen der Schlüssel habe ich hier gefunden: http://www.different-thinking.de/ssh2_howto.php

    In Putty folgende Einstellungen vornehmen:


    • [li]unter Session im Feld Hostname den Hostnamen oder die IP-Adresse des Linuxrechners eingeben[/li]

      [li]unter Connection im Feld Auto-login username den Usernamen für die Linuxanmeldung eingeben[/li]

      [li]unter SSH im Feld Remote command den Befehl shutdown -h now eingeben[/li]

      [li]unter SSH\Auth den Dateinamen des Private Key angeben[/li]

      [li]jetzt unter Session im Feld Saved Sessions einen Namen für diese Config vergeben (z.B. shutdown) und auf Save klicken[/li]

    Jetzt kannst Du die Putty.exe mit der Option -load shutdown starten und die gespeicherte Session wird ausgeführt. Geht also ganz ohne Batchdatei, eine einfache Verknüpfung tuts auch 8)

    P.S. IPCOP ? Kling ganz nach dem c't-Server ::)

    Viel Erfolg,
    Gerrit
     
  10. Wie wärs per putty(ssh) oÄ zum Linux rechner hin, init 0 (ohne ) und fertig ist. Funzt bei mir prächtig(also ich hab kein WIndows, aber reboote nach nem Kernel update im netz den server neu mit init 0 ) . Bzw cronjobs sind auch beliebt, gibs sogar schon fertige scripte... :)

    ...für die hardware ist es aber besser den server laufen zu lassen. Eine längere Lebensdauer der Hardware wird dadurch verursacht und ist erwiesen. Und ohne maus +tastatur + monitor frisst son ding eh nich mehr soooviel Strom (kommt natürlich auf die Teile an, die drin stecken *g* )
    p.s. Typisch Windows user, alles dauernd runterfahren wollen ;)
     
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