Nach vollformat - daten wiederherstellbar?

Dieses Thema Nach vollformat - daten wiederherstellbar? im Forum "Datenwiederherstellung" wurde erstellt von urmink, 4. Aug. 2007.

Thema: Nach vollformat - daten wiederherstellbar? In der letzten zeit stosse ich vermehrt auf solche aufstellungen, mit spezialeinrichtungen könne man auch von einer...

  1. In der letzten zeit stosse ich vermehrt auf solche aufstellungen, mit spezialeinrichtungen könne man auch von einer schon x-mal gelöschten und formatierten festplatte noch die alten daten auslesen.

    1. Die daten seien zwar auf digitaler ebene weg, der noch verbliebene restmagnetismus ermögliche zwar nicht ihre rekonstruktion mit den üblichen leseeinrichtungen nicht - der signalpegel liege weit unter deren spezifikation zum unterscheiden zwischen 1 und 0, doch man könne diese analogen werte verstärken, sodass alles wieder da sei, wie vor dem löschen. Im militärischen sicherheitsbereich werde verlangt, dass eine festplatte ich weiss nicht wievielmal mit genau definierter datenart überschrieben werden müsse, um als vollständig frei von den ursprünglichen daten zu sein - also eine recht langwierige (und auch energiefressende) angelegenheit.

    OK, mag sein, doch man muss nicht immer damit rechnen, dass auf der gelöschten festplatte mit solchen hochkriminalistischen methoden geschnüffelt wird.

    2. Da ist aber noch die frage der formatierung selbst. Quick-format - klar, da bleibt alles bis auf die dateinetabele noch darauf (und diese offenbar gar noch irgendwo als kopie sich selbst vorhanden). Aber beim Vollständigen formatieren dürfte die allgemeine annahme sein, alle daten seien dan fürs normale auslesen weg. Doch habe ich schon ni foren als glaubhaft erscheinende behauptungen gelesen, dass leute sogar mit freeware-programmen die alten dateien bei einer selbst so formatierten HD rekonstruieren konnten. In Wikipedia findet man folgendes:

    Da stellt sich aber die folgende frage:
    Wie werden eigentlich die sectors beim formatieren getestet?
    Angenommen eine ganz neue, noch nicht formatierte oder aber ganz gründlich zb. mit dem Diskloes aufgeräumte platte, die keinerlei regelmässige, bzw. bekannte datenstrukturen aufweist: Da kann ich mir nichts anders vorstellen, als dass irgendwas raufgeschrieben und dann ausgelesen wird, um mit dem original verglichen zu werden. Die ganze angelegenheit geht auch doch recht lange. Somit müssten aber auch alle bisherigen daten zumindest auf der ebene des digitalen signalpegels liquidiert sein, ohne spezialeinrichtung, die ein weitgehend im rauschen untergetauchtes signal erkennbar machen kann (sprich ein qualitativ hochwertiger analoger verstärker, bzw. expandor oder sowas) also kaum lesbar. Oder wie ist es genau?

    Und weiter:
    Und hier lauten die fragen:
    a) Ist in dieser hinsicht das formatieren einer floppy diskette = formatieren einer HD?
    b) Ist in dieser hinsicht das DOS FORMAT = formatieren unter Windows?
     
  2. auf welche textpassagen beziehen sich deine fragen a und b, das kann ich nicht erkennen. ich hab schon mal gepostet, hat der mod aber entfernt, weil er meinte, ich hätte dich *veralbern* wollen. dem war aber nun wirklich nicht so, ich hob lediglich auf  deinen pythagoras ab (wegen a und b). :)

    [blue]edit by PCDFlocke: Nicht der Mod war der Meinung, sondern der Threadstarter, denn wir haben eine Benachrichtigung von ihm bekommen. :)[/blue]
     
  3. Auf den unmittelbar vorangehenden zitat, wie ich gemeint habe, aus dem »Und hier lauten die fragen« dürfte ersichtlich sein
     
  4. unter dieser voraussetzung, die hervorhebungen beachtent, a=nein, b=bedingt, denn der kontext dieses absatzes ist ein anderer.

    low level formatierung reicht eben in sicherheitsrelevanter sichtweise nicht, wenn nicht vorher sämtliche sektoren überschrieben werden, oder eben das formatierungsprogramm dies selbst übernimmt, wie das dos-formatierungs-kommando es beim formatieren von disketten tätigt.
     
  5. Aha, jetzt sehe ichs, das formatieren der floppys ist in diesem fall ein low-level, high-level erübrigt sich dank der einfachen und vor allem einheitlichen HW-beschaffenheit für den SW-standard.

    Aber high-level-formatierung reicht in sicherheitsrelevanter sichtweise, wenn nicht vorher sämtliche sektoren überschrieben werden und das formatierungsprogramm dies nicht selbst übernimmt? Wenn ja, warum? Ich sehe da die frage der sicherheit vlt. noch kritischer als bei den kleinen, leicht überschaubaren disketten. Warum es dann das DOS-kommando (und ich nehme nun an, in diesem punkt sind das DOS- und Windows-kommando gleich) beim formatieren von festplatten nicht tätigt? Oder tut es doch? Eben vlt. durch den sektorentest?
     
  6. du näherst dich laangsamm an.
    ganz populär ausgedrückt, weil steht in dieser form allgemeinverständlich auch nicht da.

    ALLE formatierungen sind reversibel, sogar dieses low-level-format. eigene erfahrungen können das bestätigen.

    sicherheit bekommt nur, wer vor/beim formatieren alle sektoren, da gibt es mehrere unterschiedliche systeme, mehrmals mit unterschiedlichen datensequenzen überschreibt.

    und nun kommt das, was zu missverständnissen führte.

    beim low-level-format (und nur da, nicht beim normalen format) werden daten geschrieben und gleich wieder gelesen. kommen die nun fehlerhaft zurück, wird der entsprechende sector ins inhaltsverzeichnis der festplatte als nicht->anfahrbar' geschrieben.

    warum dazu nun ausgerechnet das dos-format als beispiel herangezogen wurde, entzieht sich absolut meinem verständnis. denn microsoft formatiert jeden sector kritiklos, egal ob defekt oder nicht. und das war/ist eben leider auch beim diskettenformatieren so, tut mir echt leid.

    willst du sicherheit für die benutzbarkeit, benutzt du besser spezialtools. willst du sicherheit gegen spionage, dito.
     
  7. Das ist das, was ich am anfang erwähnt habe und worum mir hier eigentlich nicht primär geht. Denn um 1x überschriebene daten auslesen zu können braucht es schon besondere einrichtungen, kaum kann man sie an dem normalen flachbandstecker des laufwerks lesen - muss irgendwo auf einer ganz tiefen ebene abgezweigt werden (entweder am ausgang aus dem HD-gehäuse direkt oder nicht weit davon entfernt vom steuerungsprint. Und dann muss das signal noch besonders verarbeitet werden, es braucht also ausrüstung dazu, die idr. nur spzialisten für solche sachen besitzen.

    Und eine so gründliche löschung der festplatte könnte man nur rechtfertigen, wenn sich darauf wirklich sensible daten befinden, die erst noch von ihrem charakter her einem zufälligen unbekannten finder ermöglichen könnten, jemandem schaden zu zufügen. Einmal habe ich nämlich versuchsweise mit einem solchen program eine 8 GB HD nur 1x überschrieben und es hat fast 1 stunde gedauert. Eine z.b. 120 GB scheibe im 7-fachem durchlauf (wie empfohlen) würde also fast 3,5 tage daran hängen (vom dadurch verursachtren energieverbrauch mal zu schweigen). Und ums ganz perfekt zu machen, müsste man das bei einem HDD, desen lebensgeschichte man nich kennt (oder aber man eben besonderes daraus weiss), noch in verschiedenen lagen wiederholen. In der HP eines profi-datenretters habe ich nämlich die empfehlung gelesen, einen HDD immer in der lage zu betreiben, in der er formatiert wurde, um möglichst schnellen un reibungslosen betrieb zu sicherstellen. Daraus schliesse ich, dass die exakte position der spur auf dem träger auch durch die gravitationseinwirkung auf das aufzeichnugskopfsystem mitbestimmt ist. Ich kann also das teil wunderschön nach allen regeln x-fach überschreiben, doch die alten daten befinden sich u.u. eine halbe spur daneben nachwievor, es genügt in einem solchen fall es nur um 90° zu kippen und ein profi-datenschnüffler kann den inhalt wunderbar lesen :?.

    doch
    und
    und
    Danach müsste also das formatieren von disketten, CDs usw. unter normalen umständen doch irreversibel sein :-\.

    Da bin ich mir nicht so ganz sicher. Am ende der formatierung wird doch aufgelistet, wieviele Bytes für was verwendet werden, u.a. wieviele davon defekt sind und falls es mehr als 0 ist, werden diese auch nicht mehr benutzt. Startet man im DOS den datenoberflächentest vom SCANDISK, kann man diese ausgeschlossenen bereiche in ihrer position wunderbar sehen. :)
     
  8. du verstehst nur das was du verstehen willst, und das nicht mal richtig. du interpretierst fast alles falsch.
    du hast die auszüge aus wiki falsch interpretiert, du verstehst meine erklärungen dazu nicht oder willst nicht, ich weiss es nicht.

    low-level-format ist reversibel. wenn microsofts formatierungsroutine überhaupt irgendwann mal einen defekten sektor erkennt und wie ein schwanzwedelndes hündchen dem->herrchen' das mitteilt, dann kann man sich darauf eben doch nicht verlassen. hab ich alles geschrieben, nichts wollte offensichtlich verstanden werden sollen.

    warum eigentlich dieser thread? wegen der sender am körper?

    und wenn ich nun diesen thread nochmal durcharbeite, muss ich feststellen, dass mein erster bezug auf deinen pythagoras viel zu harmlos war. halte dich doch bitte selbst an diesen spruch:
    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen. Pythagoras
    der wird von dir offensichtlich auch falsch verstanden.....
     
  9. Eine weitere diskussion unter solchen beleidigenden unterstellungen erachte ich als sinnlos. Danke vielmals.
     
  10. du hast auch meinen post #1 überhaupt nicht verstanden und dich deshalb beim mod beschwert.

    von pythagoras stammt der mathematische satz a hoch 2 x b hoch 2 = c hoch 2.

    das satzte ich in beziehung zu den fragen a und b. was kann man daran falsch oder verletzent verstehen?
     
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