Netzwerkplanung

Dieses Thema Netzwerkplanung im Forum "Netzwerk" wurde erstellt von ITM4, 30. Juni 2007.

Thema: Netzwerkplanung Hallo, mich würde Euere Meinung zu folgendem interessieren, bzw. wie würdet IHR folgendes gestalten: 4 Dektop PC´s...

  1. Hallo,

    mich würde Euere Meinung zu folgendem interessieren, bzw. wie würdet IHR folgendes gestalten:

    4 Dektop PC´s (alle XP Home) sollen gemeinsam Buchhaltungs und Office-Software nutzen (weitere Nutzung ist nicht vorgesehen...)

    Alle PC´s sollen untereinander kommunizieren können.

    Alle täglich anfallenden Buchungen/Rechnungen etc. sollen täglich (am Abend ) gesichert werden - Bandlaufwerk
    mit 80GB ist vorhanden - die Sicherungen sollen aber noch täglich auf ein 2tes Medium (welches ist zunächst egal)

    Alle PC´s sollen Outlook verwenden können.

    Alle PC´s sollen INet-Zugang ohne Einschränkungen haben.

    DSL-6000 Zugang der Telekom ist vorhanden (Router etc. muß NEU beschaft werden)

    Es soll aus Kostengründen KEINE klassische Server/Client - Lösung sein - eher etwas einfacheres - es ist dabei an ein NAS gedacht.

    Die ganze Sache sollte möglichst leicht zu administrieren sein ::)

    Außerdem sollte die ganze Sache so preiswert wie möglich sein :)

    Ich freue mich auf Vorschläge,

    ITM4
     
  2. Tja, wie würde ich es gestalten:

    Bei einer leicht zu administrierenden Lösung kommst du meist an einer Server/Client-Lösung nicht vorbei. Auf einem Server kann zentral gesichert werden, und die Möglichkeit für ein zweites Medium ist auch gegeben. Außerdem gibt es gute Serversoftware für deinen Anwendungsfall: Windows Small Business Server.

    Man könnte den Server auch als Terminalserver einrichten und gemeinsam Office und Buchhaltungssoftware auf einer Plattform nutzen und verwalten. Die Buchhaltungssoftware benötigt auf jeden Fall eine zentrale Datenablage. Meist wird dazu eine Serverinstallation benötigt. Bei einer Terminalserver-Lösung braucht es nicht mal XP Home auf den Clients, noch dass die Clients schnell sein müssten. Hier kann man alte Hardware einsetzen und bspw. Windows 2000 einsetzen.

    KEIN, aber auf überhaupt KEINEN Fall würde ich XP Home einsetzen, wenn die Terminalserverlösung nicht zum Einsatz kommt. Home ist in der Netzwerkfähigkeit extrem beschnitten, und das macht sich schon bei simpelsten Dingen deutlich bemerkbar. XP Home ist in einem Netzwerk IMHO ein absolut 100%-iges DON'T.

    Ich würds von der Buchhaltungssoftware abhängig machen. An was hast du denn da gedacht?

    Achja, zu den letzten Sätzen: Ehrlich gesagt klingt das nach einer Chefaussage: Meine IT ist mir sehr wichtig, aber sie darf muss nichts kosten. Minimal- und Maximal-Prinzip in einem Satz. Etwas, was man in der Wirtschaft zuerst lernt: Das geht NICHT.
     
  3. Hallo SSmartie,

    zunächst danke für Deine Antwort :)

    Also - als BuchhaltungsSW soll es LEXWARE sein - XP Home ist auf den DektopPC´s bereits vorhanden ....

    Das Home für den geplanten Einsatz NICHT geeignet ist ist mir klar ... (nur eben dem Chef nicht ...)

    Man glaubt, das das alles auch mit einem NAS geht ::)

    Die SBS-Lösung (habe bereits vorgeschlagen) erscheint zu kompliziert , deshalb die Suche nach einer einfachen Lösung :-X

    Grüße ITM4

    P.S. Dein Eindruck von einer Chefmeinung hat Dich nicht getäuscht ... ::)
     
  4. Hmmm, dann würde ich den Chef mal vor Tatsachen setzen.

    Wenn Lexware, dann brauchst du Lexware buchhalter pro 2007. Nur die ist netzwerkfähig, ach und übrigens: Die Pro-Versionen sind die Einzigen, für die es bei Lexware halbwegs vernünftigen Support gibt. Und wie ich dir schon sagte: Braucht ne eigene Installation. Und wenn es nur die Clients sein sollen, dann wirst du die Software auf dem schnellsten Rechner installieren müssen und dort am besten das Bandlaufwerk einbauen müssen. Mit ntbackup kannst du auch die SQL-Datenbank der Lexware-Software wegsichern.

    Man hat sich nicht informiert und geht davon aus, dass Lexware buchhalter pro 2007 eine Filebasierte Datenbank benutzt.

    Ein weiteres Indiz von 0 Plan. ^^

    Die Lösung auf den XP-Clients ist hochgradig fahrlässig, vor allem in Hinblick auf Ausfallsicherheit und Performance. Das XP müsste die Nacht auch durchlaufen, damit die Daten auf das Bandlaufwerk (was auch in den einen XP-Rechner müsste) gesichert werden können. Tagsüber müsste jemand am Server arbeiten. Das läuft nur auf eines hinaus: Probleme, Probleme, Probleme. Lexware buchhalter (und auch sehr viele andere Produkte von Lexware) haben nämlich extreme Probleme, wenn Software mit Benutzerrechten ausgeführt wird. Wenn man anruft oder im Forum fragt: Arbeite als Admin. Das stell ich mir lustig vor: Am Ersatz-Lexwareserver wird mit Adminrechten im Internet gesurft; dh. Schädlinge haben die selben Rechte wie der angemeldete Benutzer - nämlich Adminrechte. Mit dem Lexware-Support habe ich dazu schon hitzige Diskussionen hinter mich gebracht.

    Also mal ganz ehrlich: Diese Lösung stinkt zum Himmel, und genau das würde ich dem Chef auch so klar sagen. Ich würde ihm außerdem sagen: Was er jetzt spart, wird er später doppelt und dreifach als Lehrgeld zahlen. Das hat sich, zeigt sich und wird sich wohl immer in der Praxis zeigen - auch aus Erfahrung. Dumm ist dann nur, dass man schwer sagen kann: Ich habs doch gleich gesagt. Das nehmen einem Chefs komischerweise immer übel. ::) ;)
     
  5. Genau das werde ich heute machen ;)

    Grüße ITM4
     
  6. Hallo zusammen,

    nach einem längerem und sehr hart geführten Gespräch habe ich nun doch die Server/Client - Lösung duchgesetzt :)

    Ausschlaggebend war letztlich, das die Buchhaltungssoftware eine zentrale Datenablage/Sicherung benötigt .

    Vielen Dank an alle die sich Gedanken machten und/oder konkret geholfen haben O0 O0

    Grüße ITM4
     
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