Unverstaendliche Probleme mit verlegtem Patchkabel

Dieses Thema Unverstaendliche Probleme mit verlegtem Patchkabel im Forum "Netzwerk" wurde erstellt von domsson, 8. Feb. 2008.

Thema: Unverstaendliche Probleme mit verlegtem Patchkabel Hallo allerseits! Ich habe in meiner Wohnung 2 Netzwerkdosen und entsprechend 2 Patchverlegekabel Cat5.e unerputz...

  1. Hallo allerseits!

    Ich habe in meiner Wohnung 2 Netzwerkdosen und entsprechend 2 Patchverlegekabel Cat5.e unerputz verlegt, vom Flur, da die Telefondose ist, bis zu meinem Schreibtisch im Wohnzimmer (ca. 8 Meter). Im Flur haengt der Slpitter in der Telefondose, gefolgt von DSL-Modem und Router. Der Router ist an zwei seiner Ausgaenge per kurzen (1m) Patchkabel an beiden Buchsen der Netzwerdose angeschlossen, im Wohnzimmer sind zwei PC an diese Buchsen angeschlossen.

    Nun schildere ich euch mal die verwirrende Symptomatik:

    Die rechte Dose (R) funktioniert einwandfrei. Sowohl ueber den Router, als auch direkt per Modem bekommt der PC eine Verbindung, alles laeuft wunderbar.

    Die linke Dose (L) funktioniert soweit, dass der PC angbit, er haette eine Verbindung (100Mbit/s). Jedoch ist kein Zugriff auf den Router (und somit das Internet) moeglich.
    Lasse ich bei der Linken Dose nun aber mal den Router raus und gehe direkt an das Modem, dann funktioniert es wunderbar. Ich kann per DFUE eine Verbindung aufbauen und habe einen super Speed.

    Zum Test habe ich mal die Leitung der beiden Buchse nacheinander als Patchkabelverlaengerung zum Verbinden der beiden PC genutzt, um zu sehen, ob das klappt: bei der rechten funktioniert es, bei der linken nicht (Ein Netzwerkkabel ist nicht angeschlossen).

    Leider habe ich keine speziellen Messgeraete zur Hand. Lediglich so ein Analog-Multimeter (?). Dieses habe ich genommen und die linke Leitung wie folgt getestet: Im Flur habe ich ein 10m-Patchkabel eingesteckt, habe mich mit dem anderen Ende ins Wohnzimmer, zur Dose begeben und habe dort jeweils den Kontakt der einzelnen Pins der linken Buchse gecheckt - 1 bis 8. Bei allen schlaegt das Messgeraet aus, da geht Saft durch, und scheinbar sehr konstant.

    Interessant ist aber auch noch: Verbinde ich einen der PC ueber die linke Buchse, dann - das glaube ich jedenfalls - leuchtet die LED am Router nicht ganz so konstant, als wenn ich den PC ueber die rechte Buchse anschliesse. Und auch wenn ein Blinken der LED Datentransfer signalisiert, so koennte es auch ein schnelles an-aus-an-aus sein, bedingt durch Verbindungsabbrueche wegen eines beschaedigten Kabels.

    Was also tun? Ich wuerde gerne wissen, was genau mit dem Kabel los ist, bevor ich 3 Fussleisten demontiere und 4 Waende wieder aufreissen darf...
    Und es funktioniert ja, wenn ich direkt an das DSL-Modem gehe! Warum funktioniert es dann bei den restlichen Konstellationen nicht, und das, obwohl teilweise angezeigt wird, dass die Verbindung steht?

    Achja: Ich habe 16.000er DSL und bekomme, ueber die linke Buchse, auch effektiv deutlich mehr als 10.000 raus. Gestern Abend z.B. knapp 14.000. Bei einem (teil)defekten Kabel haette ich erwartet, dass es nur noch eine schlechte Verbindung waere...

    Zur besseren Verstaendlichkeit hier einmal 4 Skizzen, welche die unterschiedlichen Situationen einfach darlegen:

    Aufbau 1:
    [​IMG]

    Aufbau 2:
    [​IMG]

    Aufbau 3:
    [​IMG]


    Fuer jegliche Hilfe danke ich im Voraus!
     
  2. Was mir nicht ganz klar ist, Du hast ja die beiden PC im gleichen Zimmer warum nimmst Du dort keinen Switch ?
    Hast Du für die Kabelverbindung Steckdose zu Steckdose ein abgeschirmtes Kabel verwendet ?

    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0510151.htm

    N.b. wegen dem Fehler behaupte ich mal falsche Adern angeschlossen und durch die Verbindung mit einem Ethernetkabel vom Modem oder Router zur Steckdose korrigierst Du irgendwie den Fehler der beiden Steckdosen.

    Walter

    ???
     
  3. Hi

    Ein korrekter Durchgang aller 8 Pins hat noch nicht viel zu sagen !
    Entscheident ist zu aller erst, ob die beiden Adernpaare der Pins 1 und 2 sowie 3 und 6 korrekt verkabelt sind.
    Die restlichen Kontakte kannst Du getrost außer acht lassen, da diese für eine 100MB/s Verkabelung nicht relevant sind.

    Überprüfe bitte bei der fehlerhaften Verbindung ob jeweils ein Adernpaar (blau >> blau/weis oder orange >> orange/weiss) an den Kontakten 1 und 2 (Paar 1) sowie 3 und 6 (Paar 2) aufgelgt sind.
    Der Hintergrund dazu ist:
    Die adernpaare sind im Kabel untereinander verdrillt und dienen somit der Abschirmung der Sende- und Empfangsrichtung.

    In den Anschlußdosen ist auch meistens eine Farbkodierung aufgedruckt, die das anschließen erleichtert.

    Mfg Micha
     
  4. @Walter:
    Natuerlich koennte ich den Router an die rechte, funktioniernde Buchse im Wohnzimmer anschliessen, und dann dort die PC direkt an den Router.
    Doch Sinn der ganzen Sache ist ja, dass alle Hardware wie Splitter, DSL-Modem und eben auch Router im Flur, in einem dafuer vorgesehenen Schraenkchen, Platz finden. Abgesehen davon: Wenn ich schon 2 Kabel in der Wand und 2 Buchsen an jeder Dose habe, dann will ich auch beide nutzen koennen. ;]

    @Strauss:
    Die Verkabelung ist korrekt, das habe ich nochmal geprueft. Gluecklicherweise ist in den Dosen naemlich wirklich eine Idiotensichere Farbkodierung eingedruckt. Und ich verlaengere das Kabel in der Wand ja sozusagen auch nur, also 1:1, und das stimmt, laut Multimeter, soweit ja auch. Beziehungsweise: bei linker und rechter Dose hab' ich das identisch angelegt, und bei beiden landet Pin 1 auf Pin 1, Pin 2 auf Pin 2, etc.


    @alle:
    Ich habe allerdings gerade einmal auf Kollission geprueft (auf Anraten eines Users aus einem anderen Forum), also getestet, ob Pin 1 Kontakt zu Pin 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 hat, geprueft, ob Pin 2 Kontakt zu Pin 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 hat, etc. - denn das waere ja eine plausible Erklaerung fuer den ganzen Hokuspokus. Allerdings ist das Ergebnis negativ. JEDOCH habe ich dabei etwas anderes interessantes Messen koennen, was mir bislang nicht aufgefallen war:

    Pin 1 hat offensichtlich Kontakt zur Ummantellung! Ich weiss nicht genau, wo das was Kontakt hat, aber Fakt ist, dass mein Multimeter ausschlaegt, wenn ich es an Pin 1 und das Metall der Netzwerkdose selbst halte!

    Ich werde deshalb gleich noch einmal beide Dosen aus der Wand nehmen und pruefen, ob die Ummantellung des Kabels irgendwo einen unerwuenschten Kontakt hat / haben koennte und die Ummantellung ueberall mit->nem Cuttermesser bis auf's letzte trimmen. Die muss ja schliesslich auch nirgendwo Kontakt haben, richtig?

    Koennte das die Ursache allen Uebels sein, oder muss da noch mehr im Busch sein?
     
  5. das musste suchen:
     
  6. ... womit dann einmal mehr bewiesen wäre, dass das korrekte Messen von verlegten Kabeln unumgänglich ist. Selbst wenn es dan irgendwie erst einmal funktioniert, zeigen sich Fehler oftmals erst später durch bizarres Verhalten der angeschlossenen Rechner.
    Die Ummantelung bzw. Schirmung des Kabels muss Kontakt haben - und zwar mit dem Gehäuse der Netzwerkdose selbst. Normalerweise sollte das beimm Auflegen fast von ganz alleine gehen, weil man das Kabel schließlich mit einer Klemme fixiert un dabei einfach die Schirmung mit verarbeitet...

    btw. Die Rechnung mit schnell und langsam verstehe ich nicht so ganz... Was soll es eine 100 MBit-Netzwerk kümmern, ob die Leitung nun mit 10.000 oder 14.000 kBit Daten liefert ???
     
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