Vista mit Gbyte RAM Arbeitsspeicher & AM2 Board

Dieses Thema Vista mit Gbyte RAM Arbeitsspeicher & AM2 Board im Forum "Windows Vista Forum" wurde erstellt von didi, 24. März 2007.

Thema: Vista mit Gbyte RAM Arbeitsspeicher & AM2 Board Hallo. Hat jemand von Euch mit dieser Konfiguration schon Erfahrung gemacht ? Genauer gefragt: Welche AM2 Board´s...

  1. Hallo. Hat jemand von Euch mit dieser Konfiguration schon Erfahrung gemacht ? Genauer gefragt: Welche AM2 Board´s erkennen nun wirklich auch 4 Gbyte RAM unter Vista ? Bei den alten Sockel 939-Boards wurden ja meist mit viel Glück nur so um die 3 Gbyte bei einer 4 Gbyte-Bestückung erkannt. Leider kotz*** sich die meisten Computerhändler bei dieser Frage nicht so richtig darüber aus.
     
  2. Und warum sollte das an den Boards liegen?
     
  3. Welches Vista 32 oder 64 Bit?
    BTW, das mit den etwas über 3 GB bei 32 Bit Betriebssystemen ist normal.
    Das liegt einfach daran, dass 2^32=4294967296 Byte / 1024 = 4194304 KB / 1024 = 4096 MB = 4 GB sind.
    Und das steht Dir nicht alles als Hauptspeicher zur Verfügung, da PCI,AGP Karten auch adressiert werden müssen.

    Eddie
     
  4. Hallo. Ja richtig. Das Problem mit der PCI-Adressierung sagten die mir bei der ASUS-Hotline auch schon. Das wiederum hängt mit der teilweise besch... programmierung des SPD-Chips auf den RAM´s der RAM-Hersteller selber zusammen. Nun wollt ich eben wissen, ob das Problem nun bei den AM2-Boards behoben ist.   Nachtrag: Habe das Vista Home Prem. 32 Bit.
     
  5. Wenn ich mich nicht irre brauchst du um mit 4GB RAM arbeiten zu können Vista mit 64bit.
     
  6. hp
    hp
    vielleicht bring das hier ein bisschen licht in die dunkelheit:

    Dynamischer Kerneladressbereich

    Windows und die Anwendungen, die unter Windows ausgeführt werden, hatten Probleme mit der Beschränkung des Adressbereichs von 32-Bit-Prozessoren. Der Windows-Kernel ist standardmäßig auf 2 GB bzw. die Hälfte des gesamten virtuellen 32-Bit-Adressbereichs begrenzt, wobei die andere Hälfte für die Verwendung durch den Prozessor vorgesehen ist, dessen Thread aktuell auf der CPU ausgeführt wird. Innerhalb seiner Hälfte muss der Kernel Folgendes zuordnen: sich selbst, die Gerätetreiber, den Dateisystemcache, die Kernelstapel, die sitzungsspezifischen Codedatenstrukturen und sowohl die nicht ausgelagerten (im physischen Speicher eingeschlossenen) als auch die ausgelagerten, von Gerätetreibern zugeordneten Puffer. Vor Windows Vista wurde durch den Speicher-Manager zur Startzeit festgelegt, wie viel Adressbereich diesen verschiedenen Zwecken zuzuweisen ist, doch diese Inflexibilität führte manchmal dazu, dass einer der Bereiche vollständig ausgelastet war, während andere noch jede Menge verfügbaren Speicherplatz hatten. Die Auslastung eines Bereichs kann dazu führen, dass Anwendungen fehlschlagen und Gerätetreiber davon abgehalten werden, E/A-Vorgänge abzuschließen.

    Im 32-Bit-Windows Vista verwaltet der Speicher-Manager den Adressbereich des Kernels dynamisch und sorgt für die Zuordnung bzw. Freigabe von Bereichen für verschiedene Zwecke, je nachdem, was die Arbeitsauslastung erfordert. Folglich kann der virtuelle Arbeitspeicher, der verwendet wird, um ausgelagerte Puffer zu speichern, zunehmen, wenn Gerätetreiber mehr fordern, und er kann schrumpfen, wenn die Treiber ihn freigeben. Windows Vista ist deshalb in der Lage, eine größere Auswahl von Arbeitsauslastungen zu verarbeiten. Dies gilt gleichermaßen für ?Longhorn?, die zukünftige 32-Bit-Version von Windows Server®, die so skaliert wird, dass sie eine größere Anzahl von gleichzeitigen Terminalserverbenutzern ermöglicht.

    Selbstverständlich stellen Einschränkungen des Adressbereichs auf 64-Bit-Windows Vista-Systemen derzeit keine wirklich Problem dar und erfordern daher keine besondere Behandlung, da sie bis zu ihren jeweiligen Höchstgrenzen konfiguriert sind.


    hier http://www.microsoft.com/technet/technetmag/issues/2007/03/VistaKernel/Default.aspx?loc=de nachzulesen ...

    greetz

    hugo
     
  7. Hallo. Danke für den Link. Also nach 3 maligem lesen habe ich nun soviel verstanden, das dann der Kernel erstmal einen 16 Bit breiten Adressraum zur Verfügung hat,was wiederum mit 65536 / 1024 = 64 Kbyte zu buche schlägt. Ob sich dann 4 Gbyte (anstatt 2) wirklich Performancemässig lohnen, währe dann wohl nur durch einen direkten Versuch zu testen. ;)
     
  8. Eben, warum sollte das an der Boards liegen?

    Und für den AM2-Sockel gibt's auch noch diverse Chipsätze, mal ganz davon abgesehen, dass bei AMD der Speichercontroller in der CPU ist und nicht auf dem Board.

    Ob sich Speicher >2GB lohnen hängt von Deinen Anwendungen ab.
     
  9. Also nochmal. Du fragst :

    Na ganz einfach, weil die RAM´s beim einschalten erstmal vom BIOS erkannt werden müssen. Das heist, das BIOS liest erstmal den SPD auf jedem RAM-Baustein aus (natürlich nur, wenn das BIOS im Chipset Setup unter RAM auf AUTO steht). Und je nach dem wie nun die RAM-Hersteller ihre SPD`s auf den RAM´s brennen haben oftmals Sockel A und Sockel 939 Boards Probleme, sobald der Speicher jenseits der 2 Gbytes Grenze ist.
    Und erst wenn die RAM´s vom Board (Bios) richtig erkannt werden, der Rechner hochfährt und und und, erst dann kommt Vista zum Einsatz bezüglich der Speicherverwaltung.
    Du siehst also, das Board hat sehrwohl was mit den RAM´s zu tun........
    Hoffe, das war jetzt eindeutig.
     
  10. Und was ändert das an der 4GB Grenze bei 32 bit Windowsversionen?
    Ob richtig ausgelesen oder nicht, 2^32 ergibt nun einmal nur 4GB abzüglich Speicher für PCI und AGP.
    Mal lesen: http://www.faq-o-matic.net/content/view/284/44/

    Eddie
     
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