Windows 98/ME: Installationsprobleme

Dieses Thema Windows 98/ME: Installationsprobleme im Forum "Windows 95-2000" wurde erstellt von kagiso, 18. Apr. 2006.

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  1. Dieser Beitrag ist schon in einem anderen Forum zu finden, aber das sieht mir nicht so oft besucht aus, darum versuch ich's hier nochmal:

    Versuche, Papas Rechner wieder flott zu machen, nachdem er kaum mehr so wollte wie der Benutzer. (Zuviel Zeug drauf, jahrelang nicht formatiert, den Ausschlag gab das inoffizielle Windows 98 - Service-Pack, welches auf meinem alten Rechner noch einwandfrei lief).
    Also: Alles formartiert, Festplatte (40 GB) partitioniert (30 GB/10 GB) und dann...

    Ich habe mehrmals versucht Windows 98SE und später auch ME zu installieren. Spätestens bei der Suche nach Nicht-Plug-and-Play-Geräten fror die Installation ein, es gab bestenfalls einen Bluescreen oder eine Meldung die CD zu reinigen. Windows ist zwar generell (trotz Fehlermeldungen schon bei der Installation) zum Laufen zu bringen, aber extrem absturzanfällig. Die GraKa-Treiber lassen sich gerade noch installieren, aber die Soundkarte macht schon Zicken, bestimmte Programm-Setups lassen sich nicht ausführen, ohne dass der Computer abstürzt oder der Explorer eine Schutzverletzung meldet. (Man kann damit also nicht arbeiten) Nachdem ich es fast geschafft habe, die Soundkartentreiber zu installieren, kom mt nach dem Neustart die Meldung, dass in den Systemdateien ein Fehler ist, der behoben werden muss. Der Fehler wird dann angeblich behoben und Windows neu gestartet. Nach dem Neustart ist dann wieder alles so wie direkt nach der Installation; soll heißen: GraKa wieder weg, Soundkarte sowieso. Ich habe es auch schon mit ausgebauter Soundkarte (und auch Netzwerkkarte) versucht, das Problem bleibt. Dass die Grafikkarte kaputt ist, glaub' ich nicht, denn da lässt sich ja wenigstens noch der Treiber installieren (Und das Bild ist auch einwandfrei). Die Fehlermeldungen während der Installation sind bei Windows ME nicht ganz so ausgeprägt wie bei 98, genau beschreiben kann man sie nicht. Mal meldet sich der Herr Kernel und verabschiedet sich, mal der Explorer, mal rundll... mal Bluescreen, mal garnix und nur Absturz... Irgendwas ist da faul. (Ach!?) Aber was kann's sein? Jemand ne Idee? Ach ja; Pentium III, 733 Mhz, 128MB Arbeitsspeicher (ist der vielleicht das Übel der Wurzel?), VIA-Mainboard mit Award-Bios (das kann's ja auch sein), Creative Live! SoundBlaster 1024, Matrox G-400 Grafikkarte, Fritz!-ISDN-Karte, ein Diskettenlaufwerk, ein DVD-Rom-Laufwerk, ein CD-RW-Brenner. Die Installation habe ich von beiden Laufwerken aus ausprobiert, ich hatte beide schon als Master- und Slave-LW. Viel genauer kann ich das Dilemma nicht beschreiben, es ist auch schon eine halbe Kurzgeschichte. Danke schonmal an die, die überhaupt bis hier gelesen haben. Und wenn alles für die Katz' ist, darf ich den Rechner wenigstens ausschlachten, das ist ja auch schon was...
     
  2. Ist zwar ne interessante Seite, die man immer mal konsultieren kann, aber ich gehe davon aus, dass ein Hardware-Problem oder gar Defekt vorliegt (da die Windows-Installations-CDs, von denen ich zwei Originale und mehrere Backups habe, ja nicht kaputt sind), und darauf wird leider nicht eingegangen. :(
    Es ist natürlich auch schon ein Sonderfall, dass Windows schon bei der Installation abstürzt. Meine nächste Idee wäre, die Hardware zu testen. Darum die nächste Frage: Gibt es / Kennt ihr ein Systemdiagnose-Programm für DOS? Kann ich Soundkarte/Netzwerkkarte/Arbeitsspeicher/Prozessor irgendwie auf Fehler überprüfen, ohne dafür Windows zu starten (da geht ja so gut wie gar nichts mehr)? Einfach in einen anderen Rechner einbauen ist sicher ziemlich riskant, oder (ich denke da an einen Kurzschluss oder sonstiges, was das Mainboard ruiniert)!?
     
  3. Hallo
    Ich habe das Problem noch nie gehabt wie du
    aber ich wieß das so ein Problem auftauchen kann wenn die
    Festplatte ein Knick hat.
    Mein PC Fachmann der mir darmals geholfen hat,
    hat mal gesagt das selbst SCANDISK nicht jeden
    Fehler findet,
    ausdiesem grund würde ich an deiner stelle mal eine
    andere Festplatte ausprobieren.
    Denn wenn die nicht 100% rund Läuft kommen auch ständig
    andere Fehlermeldungen.
     
  4. SCANDISK mit kompletten Oberflächentest sollte schon ziemliche Sicherheit bringen ...aber ein Wechsel zum Test schadet sicherlich auch nicht.

    Mein Vorschlag zur Fehlereingrenzung wäre erstmal das System abzurüsten:
    Nur Speicher,Tastatur,Maus,Grafikkarte und Festplatte. Vorher Systemdateien (von Startdiskette mit sys c:), W98+Treiber CDs draufkopieren.

    Bei dem Fehlerbild auch mal überprüfen ob alle Lüfter laufen oder Chips zu heiß werden.
    Und die Kondensatoren auf dem Board anschauen, wenn die einen stärkeren kalkähnlichen Belag haben oder->aufgebläht' sind dürfte für Laien wenig zu machen sein.
     
  5. lüfter sauber? temperatur ok? wenn zwei rams, dann einen mal raus (wechselseitig). beide geräte (hdd und cd) an einen ide-port. wenn beim hochfahren schon vfat oder ähnliche meldungen kommen, werden systemdateien beim installieren verschluckt, da muss nicht die cd schuld sein. die via-chips brauchen immer noch ihre speziellen treiber, um vom zweiten zum ersten port daten zu übertragen. dazu muss windows aber erst mal drauf sein, also beide geräte am ersten port anschliessen. müsste dann klappen.
    gruss werner
     
  6. Wo hast Du denn die Geschichte aufgeschnappt (mit den 2 Ports)?
     
  7. die ersten (und viele weitere via-chipsätze) hatten den (jederzeit reproduzierbaren) fehler, dass beim datentransfer von grossen dateien vom zweiten ide-port zum ersten port daten zerstört wurden (nicht korrekt übertragen). abhilfe war damals sofort die (ständig aktualisierten) treiber zu installieren. es wurden mindestens 5 updates benötigt, bis es endlich einigermassen einwandfrei funktionierte. sofortmassnahme nach angabe viatech: beide geräte am ersten port und sogar den zweiten port im bios ABSCHALTEN. dass zog sich dann über mehrere chip-generationen hin, derart, dass mein vertrauen immer noch nachhaltig zerstört ist, denn es gingen sogar einwandfreie windows-installationen in den festplattenhimmel. sogar der kt133 war noch ein chipsatz für leute, die sonst nicht viel zu tun hatten und öfter mal alles neu brauchten.
    gruss werner
     
  8. Du meinst den 686B-Bug ? (ich kannte den immer als Soundblaster-Bug)
    Käme in Bezug der Nichtreproduzierbarkeit hin, nur werden bei einer typischen Installation selten wirklich große Datenmengen kopiert während gleichzeitig der Rechner Musik oder Videos abspielt (der Fehler trat/tritt nur bei hoher PCI-Last auf).  
    Das mit dem Vertrauensverlust kann ich nachvollziehen auch wenn es anderswo ähnlich subtile Fehler gibt.
    Generell halte ich es (wie schon geschrieben) für sinnvoll während der Inst ganz auf das CD-LW zuverzichten (liegt aber eher dran das mir häufig verschmutze CDs über den Weg laufen und da lassen sich durch das vorherige Kopieren Fehler besser eingrenzen)
     
  9. was den angesprochenen bug betrifft, bestätigung. hatte aber nichts mit sound zu tun, sondern bei kopierten dateigrössen um 100MB waren datenverluste (reproduzierbar!!, also sicher) zu erwarten. und nun denke an manche cab-dateien, die ja erst mal temporär entpackt werden müssen, dann hast du auch dein noch nicht installiertes aber bereits kaputtes windows. da half dann auch kein vorheriges kopieren der dateien.
    gruss werner
     
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