Alte MB P/I-P55TP4N

Dieses Thema Alte MB P/I-P55TP4N im Forum "Hardware" wurde erstellt von urmink, 6. Jan. 2007.

Thema: Alte MB P/I-P55TP4N Ich habe in meinem rechner die MB P/I-P55TP4N Rev. 1.01, mit Pentium 166 MHz und gern würde ich das maximum da...

  1. Ich habe in meinem rechner die MB P/I-P55TP4N Rev. 1.01, mit Pentium 166 MHz und gern würde ich das maximum da rausholen, was möglich ist. Das teil geht bis 200 MHz, also zuerst den Pentium 200 MHz reintun. Jetzt aber habe ich schon etliche rechner aus jener zeit gesehen und es war kein 200-er darunter, 166 MHz war bisher der höchstwert, der mir vor die augen kam. Soll ich mich langsam damit abfinden, dass der Pentium 200 ein derartiger exot ist, dass ich kaum chance habe, ihn irgendwo aufzutreiben?


    Weiter geht es ums Level 2 External Static RAM (SRAM) Cache. Im manual steht folgendes:
    Bei mir tritt der most likely-fall auf, habe also 256 KB auf der platine und einen sockel für das zusatzmodul. Verstehe ichs richtig, müsste ich eins von den modulen ASUS CM1 Rev 1.6 oder 3.0 oder irgendein von den genannten COAST haben. Da aber diese teile kaum neu zu haben werden (und falls doch, dann zu welchem preis?) und vermutlich nur relativ wenige geräte damals damit nachgerüstet wurden, ist die wahrscheinlichkeit, dass ich exakt eins von diesen modulen irgendwo kriege, relativ klein. Doch ich glaube, es muss auch noch etliche andere geben, die ebenfalls passen; ich habe jedoch schon einige solche 256-stücke ausprobiert, und keins davon har der rechner erkannt, beim booten zeigt er immer nur die ursprünglichen 256 KB cache an (den entsprechenden jumper auf der mainboard habe ich nicht vergessen).

    Meine frage ist also: Gibt es irgendwas, woraus ich bei so einem modul, das nicht in der obigen liste aufgeführt ist, auf den ersten blick erkennen kann, ob es für meine MB passt, ohne das zuerst ausprobieren zu müssen? (256 KB steht ja bei allen drauf)

    Dazu hätte ich noch 2 zusatzfragen:
    1. Wieviel einfluss hat eigentlich jener jumper, mit dem das zusatzmodul aktiviert wird? Was kann passieren, wenn ich ihn so umgesteckt belasse? Die maschiene lief mit dem unerkannten modul und umgesteckten jumper jeweils ohne sichtbaren unterschied gegenüber früher.
    2. Es würde mich überhaupt interessieren, im welchen bereich wirkt es sich hauptsachlich aus, wenn ich diesen speicherbereich vergrössen würde?
     
  2. hp
    hp
    never change an running system ... vor allem nicht so ein altes wie du einsetzt. du kannst die kiste nur kaputtoptimieren, den performancezugewinn wirst du kaum merken ...

    greetz

    hugo
     
  3. Ich sehes nicht so. Die HW läuft heute genau so, wie sie auch vor 10 jahren gelaufen war, sehe also keinen grund sie mit bauteilen, die damals zur verfügung standen, zu optimieren. Frequenzerhöhung von 166 auf 200 MHz ist zwar nur 20%, ginge es nur um die zeit, bis ein einziger prozess fertig ist, wäres kaum von bedeutung. Viel mehr verspreche ich mir aber davon, wenn 2 prozesse gleichzeitig laufen, und einer immer wieder warten muss, bis der andere eine pause machen kann - da kriegen beide mehr zeit um luft zu holen, so dass sie mehr erledigen können, ohne auf quellen zugreifen zu müssen, während der andere dabei eine höhere priorität hat. Z.b. beim gleichzeitig arbeiten und radiohören - es geht zwar, doch heute stottert in einem solchen fall beides (allein arbeiten oder allein radio ist grundsätzlich kein problem), bei dieser scheinbar geringen frequenzerhöhung wäre zu erwarten, dass falls das stottern nicht ganz verschwindet, sollte sich zumindest wesentlich reduzieren.

    So hätte ich z.b. auch nicht RAM von 64 auf 128 MB aufstocken können (es lief ja mit den 64), wobei ich nicht im geringsten daran gedacht habe, es könnten irgendwelche schwierigkeiten auftreten und sind auch keine aufgetreten, läuft tiptop; genau so Sounblaster anstatt einer gewöhnlichen 3-eckigen soundkarte, und erst noch habe ich mir einen lautstärkereglerpoti rangebastelt, CD-brenner statt CD-ROM, und, und und..., laufend mache ich etwas daran, wenn sich eine gelegenheit bietet. Wer angst vor solchen sachen hat, kauft jedesmal bei jedem kleinsten problem ein neues gerät und dann wundert er sich, dass er zwar ein heidengeld dafür ausgegeben hat, ein paar verbesserungen damit gekriegt, etliche alte probleme sind aber geblieben und dazu ein haufen neuer, weil das ganze zum aktuellen zeitpunkt genauso unausgereift ist, wie auch die alte anlage seinerzeit war; dazu auch so manches, was bloss anders (aber eigentlich nicht besser) als früher gelöst ist und wo er jetzt seine freizeit dafür opfern muss, um das in den griff zu bekommen. :-\

    Also das system läuft, allerdings nicht ganz optimal und die optimierungsmöglichkeiten mit natürlichen mitteln sind noch nicht ausgeschöpft, so würde ich dies nach möglichkeit gern tun.
     
  4. hp
    hp
    das stottern wirst du auch mit einer 200mhz cpu nicht los, das ist eine sache des memorys und des betriebsystems. deine kiste könnte maximal 512mb edo-ram verwalten, das wäre meiner meinung nach der beste tuningansatz. die cpu wurde erst in den nachfolge-pentiums (also ab pentium pro und die davon abgeleiteten prozessoren der pII linie) multitasking fähig und windows erst ab nt4 ... welches os setzt du auf der kiste überhaupt ein?

    ein tausch der cpu ist nicht mit deinen anderen ein- bzw. umbauten zu vergleichen. beim cpu wechsel kann alles schief gehn, soweit daß du das mobo zerschießt ...

    greetz

    hugo
     
  5. W98SE

    Ich gehe da von meinen beobachtungen aus: Der radioplayer lädt seinen puffer voll und hält ihn so, bis er aus irgendeinem grund - ob da die linie nicht frei ist oder da das system mit angelegenheiten höherer priotirät beschäftigt ist - keine frische daten holen kann. Dann gibt es sound mehr oder weniger ungestört weiter, bis der puffer leer ist, wenn bis dahin keine neuen daten kommen. Dann ist das system mit seinen wichtigen sachen vorläufig fertig und das radio geht trinken, wobei es jetzt an der quelle ist und der rest muss warten, falls da nicht irgendwas superwichtiges vorliegt; in einem solchen fall muss das radio das datenschöpfen vorzeitig abbrechen und hat weniger reserve für den weiterbetrieb. Laufen jetzt dank diesen 20 % mehrfrequenz andere arbeiten um diese rate schneller, sind sie früher fertig, das radio kommt früher an frische daten ran und hat chance auf ein längeres fenster, in dem es seinen puffer wieder randvoll füllen kann, somit merkt der zuhörer die empfangsunterbrüche durch andere tasks bei etwas glück gar nicht. Und weil der player nun auch schneller arbeitet, kann er häufiger eine pause einlegen, um den weg für die maus, tastatur, display oder weiss ich was, freizumachen. Das als beispiel, mit anderen paralell laufenden applikationen wäres ähnlich, das unabhängig davon, inwiefern das ganze echt multitasking fähig ist. Dass sich diese angelegenheit durch das volle multitasking noch um mindestens eine grössenordnung verbessern würde, dass man auch anspruchsvollere sachen als nur ein radio oder gar ein paar sachen zusätzlich ohne wahrnehmbare störungen laufen lassen kann, ist klar, aber auch in einem solchen fall wie bei mir müsste eine besserung antreten.

    Und selbst wenn das ganze nur die 20% absolut bringen sollte, viel geld, wenn überhaupt welches, würde ich für den prozessor nicht ausgeben, und dann wäres immerhin.

    Es wäre sicher ein guter ansatz und ich wäre auch dankbar, diese 512 MB haben zu können. Allerdings steht im manual zur MB max. 128 MB, und die habe ich ja schon. Freilich habe ich erfahren, dass es auch EDO-RAM-riegel à 64 MB gibt (von noch grösseren habe ich bisher nichts vernommen), mit 4 stück davon ich also thoretisch immerhin 256 MB haben könnte, so wäre ein wunsch das zu probieren da; diese module gabs zur entstehungszeit des manuals (mai 1995) möglicherweise noch nicht, so sind die autoren von 4x 32 MB ausgegangen, doch die MB alleine könnte vlt auch mehr - wer weiss? Doch meine suche hat mir ergeben, dass ich mir die 64-er allem nach im übersee besorgen müsste, sie wurden offenbar nie nach Europa geliefert. Ein kleines problem zusätzlich ist dabei, dass die riegel nur sehr selten angeschrieben sind, wieviel sie drin haben, so ist es dann nicht ganz einfach die passenden in einem haufen altes zeugs zu finden, ferfügt man nicht über die notwendige erfahrung.

    Ich verstehe nicht, warum ich die MB zerschiessen sollte, wenn ich einen prozessor verwende, für den sie vorgesehen ist und die notwendigen einstellungen (vor allem die speisespannung) vornehme. Da finde ich den allfälligen versuch mit 256 MB RAM schon als riskanter, aber auch hier sehe ich einen GAU als sehr unwahrscheinlich. Und selbst wenn, einen adäquaten ersatz zu kriegen kostet heutzutage praktisch nichts - unzählige werden täglich entsorgt.
     
  6. Ich habe jetzt beim googeln auf einen ausschnitt aus irgendeinem forum gestossen, wo jemand den Pentium 200 MHz zum praktisch demselben zweck wie ich, sucht, und folgende antwort bekam:
    Hat jemand erfahrung mit dieser lösung? Kann man dann auch von dem im K6 drin steckenden MMX voll profitieren?


    Und weiter zum SRAM Cache:
    Ich habe da irgendein 256 kB modul, das oben nicht aufgelistet ist. Reingesetzt, bei PC-start wie wenns keins drin hätte, es zeigt die cache-grösse weiterhin nur 256 KB. Doch seit dem es drin ist, würde ich sagen, die kiste läuft um einiges schneller. Ist es also wahrscheinlich, dass die inkompatibilität des bauteils nur darin steckt, dass er beim start nicht dazugezählt werden kann, ansonsten läuft er aber ganz normal? Oder aber bilde ich mir die beschleunigung eher nur ein? Gibt es irgendeine einfache praxixsnahe anwendung, mit der ich die geschwindigkeit des rechners auf diese sache objektiv testen könnte?

    Und ist dieser cache auch noch von bedeutung, würde ich den heutigen Pentium durch den AMD K6 ersetzen (wie oben beschrieben) oder läuft dann das management dieser speicherart völlig anders?
     
  7. Zu Deinem ersten Posting. Bei mir läuft seit Jahren ein Dual P166 auf 200 MHz.
    Die alten Pentium CPU's konnte man in der Regel auch eine Stufe höher laufen lassen, ohne dass es zu Problemen kommt.
    Sprich, ein P100 läuft auch auf 133 Mhz, der 133er auf 166 und der 166 eben auf 200.

    Eddie
     
  8. Diesen gedanken hatte ich schon vor langem sofort, als ich festgestellt habe, dass das board bis 200 MHz geht. War damals regelmässig inem Overclocking-forum und danach gefragt, die antwort war, Pentium lasse sich idr. erst ab MMX übertakten, doch ich solls probieren. Gesagt getan, beim einschalten wird zunächst die frequenzeinstellung richtig erkannt und angezeigt, doch sobald der Windows boot-prozess einsetzt, stürzt das ganze ziemlich bald ab. Kürzlich habe ich das nochmals versucht (im laufe der zeit einige sachen optimiert, sodass mein 4-eckiger freund heute allgemein spürbar besser läuft als damals), doch mit dem selben resultat:(.
     
  9. Hallo Urmink

    Ich dachte schon, keiner hätte so alten Kisten noch im Betrieb.
    Thema 200 Mhz

    Ich hatte vor crica 1 Jahr eine so alte Kiste noch bei mir, was von den übrig geblieben bin sind 5 Teile
    Ein CPU 200MHZ  (genaue Kennung Cyric 6X86, 6x86L-PR200+GP 150MHz)
    ein Bild von ihm http://www.cpu-world.com/CPUs/6x86/Cyrix-6x86L-PR200+GP%20(150MHz%203.3V).html

    und noch 4 EDO RAM Riegel,
    wo ich allerdings nicht 100% weiß, wieviel Arbeitsspeicher die haben
    Laut Angaben 2x16 MB und 2x 4 MB, aber kann mich auch irren.

    Funktion ? weiß ich nicht, vor einem Jahr liefen die Teile noch

    Wenn Interesse besteht melde dich.
     
  10. Naja, es läufen dinge noch ;). Vor ein paar jahren zum kleinbetrag als meinen ersten IBM-kompatiblen PC bekommen, in einem grossbetrieb-server würdigem riesengehäuse :p und sonst fast nichts drin - 64 MB RAM, eine 3-eckige soundkarte, 1x floppy, 1x 2G5 HD + 1x im sterben liegende 3G5 HD + ori CD W98. Später habe ich dann ein passenderes AT-kompaktgehäuse geschenkt bekommen + ein paar kleinigkeiten wie nen Soundblaster, ne 2. 2G5 HD, 5,25 floppy (habe alte daten auf diesem medium), ori CD W98SE usw., dann damals noch für ein relativ teures geld (ca. 40-50 ?, erst später wurden mir weitere geschenkt) 4 stk mittlerweile rar gewordene EDO RAM-riegel à 32 MB gekauft, so dass ich aufs im manual angegebene maximum der MaBo von 128 MB aufstocken konnte, das alles zusammengebaut, etwas zusätzlich rangebastelt und legte los. Mit der zeit konnte ich das ganze noch weiter optimieren und bin damit gewissermassen festgefahren und gleichzeit auch relativ zufrieden, so dass ich trotz vermisste schnelligkeit der neuen geräte lieber noch hiermit das machbare maximum erreichen möchte, als den aufwand mit allen unberechnerbaren schwierigkeiten bei einer daten- und zur routine gewordenen abalufprozessemigration auf mich zu nehmen, solange es sich vermeiden lässt. Nachdem ich mich kürzlich in der literatur über uP's umgeschaut habe, sehe ich mich darin bestätigt, die erneuerung solcher anlagen nicht zu überstürzen und bin froh, dass ich weder den Pentium 2, noch Pentium 4 angestrebt habe, keiner von diesen 2 scheint ein grosser wurf gewesen zu sein; mein nächster favorit wäre unter den heutigen umständen der Pentium III oder ein äquivalent von AMD. Bald kommen möglicherweise grössere HDs darauf, so dass ich mir den wechsel auf W2k überlegen werde, womit auch die nachgerüstete USB-2 voll zur geltung kommen würde.

    Ich danke dir auf jeden fall für dein angebot, jedoch EDO-riegel sind für mich auch bei diesem zustand heute praktisch wertlos: Einzig, was noch allenfalls in frage kommen könnte wären 70 ns à 32 MB, mitunter bin ich aber auch hier mit reserve versorgt, vor allem da ich nicht beabsichtige noch einen rechner, der an diese module von relativ wenig kapazität angewiesen wäre, in betrieb zu nehmen; eine MaBo mit mehr als 4 solchen sockeln, die auch bei den übrigen parametern meiner jetzigen mindestens ebenbürtig wäre (uP-sockel 7, nicht weniger als 200 MHz, mindestens 196 MB RAM + 512 KB SRAM-cache) gibt es - nehme ich an - nicht. Interessant wären - wie bereits oben erwähnt - stücke à 64 MB, um zu probieren, ob die MaBo wider angaben im manual auch 256 MB schlucken kann; diese scheinen aber ebenfalls rarer als ehrliche politiker zu sein.

    Ein bisschen interessanter könnte schon der prozessor sein, problem ist aber, dass du offensichtlich in Deutschland sitzst und ich in der Schweiz, also schon nur die versandkosten vermutlich unverhältnismässig hoch wären, selbst wenn man das teil als einen einfachen brief ohne zollformalitäten schicken würde. Sonst würde er - wie ich mich darüber gescheit machen konnte - das gleiche erreichen, wie der Pentium 200 MHz (obschon mir nicht ganz klar ist, was die doppelte frequenzangabe von »150 MHz (200 MHz rating)« in der praxis bedeutet). Ich nehme an, eine gewisse verbesserung dem jetzigen zustand gegenüber schon, allerdings wäre das ultimo offenbar erst mit dem MMX-prozessor K6 von AMD erreicht, falls es wirklich so funktioniert, wie diejenige person oben behauptet.
     
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