Neue 300GByte-Platte an alter Hauptlatine nicht erkannt

Dieses Thema Neue 300GByte-Platte an alter Hauptlatine nicht erkannt im Forum "Hardware" wurde erstellt von Natkon, 24. Aug. 2005.

Thema: Neue 300GByte-Platte an alter Hauptlatine nicht erkannt Hallo zusammen, ich habe mir für meinen alten Aldi-Rechner (eigentl. P3, 900 Mhz, zurzeit Celeron 800 Mhz) eine...

  1. Hallo zusammen,

    ich habe mir für meinen alten Aldi-Rechner (eigentl. P3, 900 Mhz, zurzeit Celeron 800 Mhz) eine neue Festplatte gekauft.
    Es handelt sich um eine Seagate Festplatte mit 300 Gbyte-Kapazität.
    Vorher hatte ich hier die 40 Gbyte-Platte drin.

    Schon als ich mit Norton Ghost die 40er Platte auf die 300er spiegeln wollte, bekam ich die Meldung, daß das Bios die Festplattenkapazität nicht unterstützen würde.
    Im Bios wird die Platte mit zirka 83 Gbyte angezeigt.

    Jetzt wollte ich fragen woran das liegt und ob hier ein Bios-Update hilft oder ob die Hauptplatine diese Festplattengröße ganz einfach nicht unterstützt.
    Es handelt sich um folgende Hauptplatine:
    (Asus) MD 2001
     
  2. Bei heise-online habe ich folgende Daten zum Mainboard gefunden:
    Im Inneren findet sich eine Micro-ATX-Mainboard mit drei PCI-Steckplätzen, von denen einer mit einem Softmodem der Firma Creatix belegt ist.

    Das Sockel-370-Mainboard namens Medion2001 in der Rev. 1.01. stammt von Asus und ist offenbar eine nicht-handelsübliche OEM-Ausführung des CUV4X-M. Es ist bestückt mit dem VIA-Chipsatz Apollo Pro133A und unterstützt PC133-Speicher sowie den AGP-4X-Modus. Im Prozessorsockel sitzt ein 900-MHz-Pentium-III-Prozessor, der mit 100 MHz FSB-Taktfrequenz läuft und das aktuelle Stepping 686 meldet.

    Die Platine bietet zwei Steckplätze für Speichermodule, von denen einer mit einem 128-MByte-PC133-Speicherriegel bestückt ist. Der Speicher läuft mit 133 MHz Taktfrequenz und mit den Timingparametern 3-3-3. Die Geschwindigkeit des aus acht 128-MBit-Micron-Chips des Typs MT48LC16M8A2-75 aufgebauten DIMMs wird damit optimal ausgereizt; schneller geht's mit diesem Speichertyp nicht.

    Im AGP-Slot steckt eine von Asus fabrizierte und der AGP-V7100 /T ähnliche Grafikkarte mit GeForce-2-MX-Grafikprozessor und 32 MByte SDRAM. Sie bietet sowohl eine Cinch-Buchse sowie eine S-Video-Buchse zum Anschluss an einen Fernseher; ein Anschlusskabel sucht man allerdings vergeblich. In c't 23/00 auf Seite 140 finden sich Hinweise zum Selbstbau eines solchen Kabels.

    Die Seagate-Festplatte ST340823A fasst 40 GByte und rotiert mit 5400 Umdrehungen pro Minute. Dieses Modell zeigte im c't-Test in Heft 22/00 (Seite 232) durchschnittliche Leistungen.
     
  3. Die Limitierung der Festplattengrösse ist leider normal bei älteren Boards -wenn du Glück hast, kannst du über ein Bios-Update die erkennbare Grösse auf 137 GB anheben - ansonsten gibt es bei den verschiedensten Fesplattenherstellern Tools, um die Platten auch unter einem alten Bios zumindest komplett zu formatieren u.s.w. - alternativ kannst du die Platte bei nem Freund mit aktuellem PC formatieren lassen und dann bei dir einbauen - die Datenübertragungsrate dieser Platte dürfte aber nur einen Bruchteil ihrer normalen Leistung betragen, im Vergleich zu deinen anderen... liegt bei mir bei ca. 5MB/s im Vergleich zu 50MB/s.
     
  4. Erstmal danke.

    Da ich ja noch einen anderen PC habe, kann ich das damit machen. Ich hoffe, daß es dann klappt. Aber was meinst Du mit Übertragungsrate?
     
  5. Vorsicht - dann kann es Probleme geben - besser wäre es, sich dann eine Controllersteckkarte zu besorgen und zu schauen, dass die mit sehr grossen Platten umgehen kann - können wohl auch nicht alle Controller!

    Probleme könnten auftauchen, sobald die 120+ GB erreicht sind - und die Platte weiter beschrieben wird - dann können Daten verloren gehen/überschrieben werden.
    Nur die Möglichkeit, die Platte fertig partitioniert ( und das noch mit Verlust) einzusetzen hilft da nicht.
     
  6. Ahja ok!

    Was ist also Eurer Meinung nach eine gute Lösung?
    Sollte ich mir eine neue Hauptplatine zulegen (Sockel 370), die 300 Gig-Platten unterstützt oder lieber eine neue Hauptplatine mit neuem Prozessor?

    Was meinst Du mit neuer Controller?
     
  7. Es gibt PCI-Steckkarten, die man als zusätzliche IDE-Controller einsetzen kann. Gibt es für PATA und für SATA-Platten.
     
  8. Es gibt keinen Dateiverlust bei vorgeschlagener Durchführung und die Festplatte kann mit voller Kapazität eingesetzt werden (Wer das gegenteil behauptet, beweise es bitte zitierfähig, mache dies nämlich selbst an nem Zweitrechner von mir - ist ein K6 mit einer 160 GB Platte dran) - mit geringer Datenübertragungsrate meine ich, dass die Festplatte ihre Schreib-und Lesevorgänge mit einem 10tel ihrer möglichen Geschwindigkeit ausführt. Und es gibt, soweit ich weiss, kein Sockel370-Board - dass solche Platten am mainboardeigenen Controller komplett formatieren kann.
     
  9. Ja, so ist es! ;)
     
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