Windows booten von einer Externen USB HDD

Dieses Thema Windows booten von einer Externen USB HDD im Forum "Hardware" wurde erstellt von X-FroG, 29. Apr. 2005.

Thema: Windows booten von einer Externen USB HDD Hallöchen zusammen, ich hab hier grade ein Dell Latitude D600 Notebook und eine externe USB2.0HDD auf meinem...

  1. Hallöchen zusammen,

    ich hab hier grade ein Dell Latitude D600 Notebook und eine externe USB2.0HDD auf meinem Schreibtisch liegen.
    Im Bios ist soweit alles korrekt eingestellt, die interne HDD kurzfristig raus, Windows 2003 Server Setup startet auch brav von der CD, erkennt due USB-HDD und instaliert auch brav.

    Nach dem ersten neustart kommts aber. Das Windoof bootet bis zu grafischen Bootscreeen, rödelt noch kurz und dann gibts einen Bluescreen.

    Jemand Ideen? Tipps? Erfahrungen?


    Gruß
    X-FroG
     
  2. Was lässt dich annehmen, dass man Windows 2003 von USB booten kann?

    Von der Sinnhaftigkeit ein Server-Betriebssystem auf einem externen Datenträger zu installieren ganz abgesehen... Kauf dir ein OS für eine Workstation und dann klappt es (eventuell, wenn dein BIOS und die Platte dazu geeignet sind).

    PS: vor dem ersten Neustart wird noch nichts installiert sondern die Installationsdateien in den /$WINNT$/ -Ordner kopiert...
     
  3. annehmen lässt mich das gar nichts...

    ich hol mal etwas aus, damit du meine Absichten verstehst.
    Es sollte 2003 sein, weil danach eine Software drauf kommt, die für dieses OS validiert ist und es soll nicht als Produktiv-Sys laufen sondern nur zu Demo zwecken.

    Soo durch bin ich nu auch wieder nicht einen armen D600 als Server zu missbrauchen.
     
  4. ... wollte ich dir auch nicht unterstellen. :)

    Aber es ging auch nicht um dein spezielles Notebook oder die Leistungsfähigkeit, sondern ums Prinzip: einen Server installiert man allein aus sicherheitstechnischen Grnden nicht auf einem mobilen Datenträger, zumal ein Server eben in den seltensten Fällen mobil sein muss. Ob es zusätzlich noch aus lizenztechnischen Gründen von MS eher unerwünscht ist, so etwas (auch für Workstations) überhaupt zu unterstützen, soll sich jeder selbst beantworten. Aber ich sähe aus DEREN Sicht auch keinen Grund dafür, mir ein Bein dafür auszureißen.

    Verstehe immer noch nicht, warum deine Testumgebung auf einer externen USB-Platte laufen soll/muss. Es ist ja wohl klar, dass ein installiertes Win-OS auch nur an diesem einen Rechner läuft und sich nicht wechselseitig an anderen System anschließen lsst...  was dir also damit geholfen wäre, dass du die Platte einfach abstecken könntest, verstehe ich nicht.

    Nimm ne normale Wechselplatte.. oder wenn es EXTERN sein soll, eine EXTERNE SCSI-Platte... oder nutze doch die eigens für Anwendungsfälle wie den deinen entwickelten Tools WM-Ware o.ä....


    Aber zur eigentlichen Frage...  :))

    ICH möchte halt annehmen, dass es nicht geht. Booten von USB ist noch immer etwas, das Windows (offiziell) nicht unterstützt. Man kann sich ber das BIOS helfen, aber auch nur, weil das BIOS die USB-Geräte als SCSI simuliert. Hinsichtlich zu erwartender Inkonsistenzen im Active Directory wrde ich graue Haare bekommen, wenn das Win Server 2000 oder 2003 mit sich machen ließe und virtuelle SCSI-Devices in Form von USB-Platten erlaubt.
     
  5. gut, ich kenne diese Forum noch nicht und war vielleicht etwas vorschnell in der interpretation der Tonlage ;)

    Ich kann sehr wohl verstehen, dass es vom Prinzip her nicht passt ein Server OS auf einem Client laufen zu lassen, ist ja auch nicht meine Idee. Ich bin ja nur für die Machbarkeit zuständig.

    Das dass installierte OS nur mit diesem Laptop zusammen läuft wäre kein Problem, von diesem Type Laptop gibts hier noch mehr und die Zahl wächst ständig.

    Extern SCSI für Notebooks wäre mir was neues, aber wenn es sowas gibt, werd ich mich da mal schlau machen. VM-Ware ist schön und gut, kostet aber pro Lizenz auch mal 200$, außerdem gehts hier um Vertriebler, die kennen das Produkt aber ob man denen VM-Ware zutrauen kann ist nochmal ein anderes Thema. Dazu noch ein paar andere Problemchen... aber das ist eher uninteressant für hier.

    so langsam glaube ich auch, dass es nicht geht... schade eigentlich. Eine Idee wäre noch gewesen, beim ersten Setupdurchlauf via F6 passende Treiber einzufügen, aber obs das bringt ist eben was anderes und wo man die passenden her bekommt noch mal ein gaaanz anderes Thema


    Privat hat mich das ganze eben auch interessiert um eine art Notrad zu haben aber da brauch ich ja nicht zwingend ein M$ OS
     
  6. Ich seh schon das Problem... die Vertriebler wollen wieder etwas und die Techniker müssen das ausbaden ;-)

    Am TYP des Laptops liegt es nicht. Aber Win2003 wird wie WinXP bei MS per Key aktiviert. Somit wäre das einfache umstecken der Platte vom einen an einen anderen (wenn auch identischen) Rechner IMHO nicht möglich.

    Die Tatsache, dass es sich um ein Notebook handelt, hatte ich aber zugegeben schon wieder verdrängt. Dann ist der Tipp mit der SCSI-Wechselplatte natürlich für die Füße. Es gibt zwar PCMCIA-SCSI-Hostadapter-Karten, aber da kann ich keine Aussage machen, ob das Booten über PCMCIA nicht dasselbe Problem gibt wie per USB-Device...
    Ich hatte natürlich schon an einen Controller gedacht, dessen BIOS VOR der Boot.ini gelesen wird... das ist bei PCMCIA nicht der Fall.

    Wenn ich also richtig verstehe, soll das Win2003 auf der USB-Platte laufen und mal von diesem oder mal von diesem Laptops aus hochgefahren werden. Das kann (und will) ich mir gar nicht vorstellen, dass das geht... Aus lizenzrechtlichen Gründen sowieso nicht, aber auch weil es dem Naturell eines Server-OS widerspricht.
    Klar, VMWare ist in diesem Fall keine Alternative, weil es dann auf jedem Notebook lizensiert werden muss. Technisch schaffen das sogar Vertriebsleute zu bedienen. Manche würden es nicht mal merken, dass es nur ein Task ist, der da läuft...

    Es klang für mich so, dass du auf der USB-Platte mal zwischendrin was unter Win2003 demonstrieren willst, aber ansonsten das Notebook nicht mit diesem OS belasten willst.

    Soso, und du willst also als Notrad Win2003 haben... nobel, nobel... ;-) Scherz beiseite. Es gibt viele schöne OS, die sich per USB booten lassen.
     
  7. ach ich seh schon du kennst das Spiel? jemand kommt auf eine sooo tolle Idee und unsereiner darf sich dann damit rumprügeln.

    Wie das genau mit dem Key läuft weis ich nicht mal sicher. Klar im privaten Bereich braucht man das, aber ich weis nicht was für ne Version das hier genau ist. Wir haben da teilweise irgendwelche Volumenlizensen usw, aber dass ist Gott sei dank nicht mein Gebiet... mir graust es ja schon immer davor mal irgendwo nachfragen zu müssen ob wir davon oder hiervon eine Lizens haben... da weis irgendwie keiner wer das im Überblick hat ;) das kommt davon wenn der Saftladen zu groß wird ;)

    Nicht die USB-Platte sollte den Vertriebler wechseln. Es sollte so sein, das hier jemand eine saubere Installation erstellt und dann via Ghost (o.ä.) ein Image erzeugt welches sich dann auch der Vertriebler (mittels Selbsinstall) auch wieder wiederherstellen kann.

    Mir ist da auch nicht wohl bei dem Gedanken, aber mehr als Bedenken zu äußern kann ich nicht.

    Soo sollte es halt auch sein.

    Eeeeh zemendemal! Ich hab doch gesagt das es für mich Privat nichtmal M$ sein muss. Mir reicht da auch was anderes....

    Aber um mal vom Saftladen hier weg zu kommen (hab dich ja jetzt schon lange genug damit genervt) Hast du denn schon was anderes mal von einer USB-Platte lauffähig gehabt?

    Danke nochmal für die Tipps und deine Zeit
     
  8. Gibts da noch ne Anleitung o.ä. zu ?
     
  9. Wieso ist das Patch nirgends beschrieben...?

    Vielleicht kommt man aber auch so auf den Trichter.
    Das offensichtliche Problem ist doch, dass in der boot.ini (BTW: was steht denn bei dir X-FroG da drin?) kein gültiges Boot-Volume angegeben werden kann, auf dem der NTLDR zu finden ist.

    In der Regel heißt der Eintrag so:

    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT=Windows /fastdetect

    Ist Win auf anderen Partitionen als auf der ersten primären der am ersten Controller als Master angeschlossenen Platte installiert, sind die Zahlen entsprechend anders.

    Bei SCSi heißt es

    scsi(X)disk(Z)rdisk(Y)partition(W)\WINNT=Windows /fastdetect

    Mit der Angabe scsi als erstes Schlüsselwort veranlasst man Windows, den Treiber NTBOOTDD.SYS aus dem Root-Verzeichnis des Bootmediums zu laden. Das muss übrigens nicht unbedingt ein SCSI-Gerät sein. Es kann sich dabei beispielsweise auch um einen speziellen IDE-Controller handeln, der nicht durch den Interrupt 13 des BIOS behandelt wird. X steht dabei für die Nummer des Adapters, wie sie von NTBOOTDD.SYS zurückgeliefert wird. Y ist die SCSI-ID des Laufwerks und Z die logical unit number (LUN). In den allermeisten Fällen ist die LUN 0.

    Vielleicht setzt dieser USB-Boot-Patch dort irgendwo an? (vielleicht, möglichweise, eventuell, wie ich das hasse, aber was soll man zu einem Patch sagen, den man nur per Namen kennt...)

    Mensch, was kann man froh sein, dass dieser Universal(!!)Serial Bus erfunden wurde... damit gibt es ja zum Glück keine Anschluss-Probleme mehr :)))

    +++

    @X-FroG: per USB booten kannst du sehr schön Knoppix ;-). OpenBSD passt auch gut. Und DOS 6.22 sowieso....
    (Ich weiß, das hilft dir höchstens privat...)
     
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